Lagervorräte an Rohstoffen, Halbfabrikaten
und Fertigwaren, in Fabrikation
befindliche Waren, alles in
Geld- und Gewichtsziffern.
Ziffern der Kopfzahl und Lohnstunden.
Durchschnittsverdienste. Geleistete
Überstunden.
Direkte Lohnstunden, absolut und im
Verhältnis zur Kapazität der Werkstätten.
Das gleiche für die direkten
Lohnsummen.
Betriebsüberschüsse und Betriebsverluste.
Ausschußziffern, getrennt nach Material-
und Lohnausschuß Mehrlöhne
in Stunden und Geld, Budgetüberschreitüngen.
8. Terminüberschreitungen, Fehlerquellen, Reklamationen.
Es ist nicht möglich, bei abstrakter Betrachtung mehr als
diese allgemeinen Richtlinien für den Umfang einer Betriebsstatistik
zu geben. Je nach Eigenart des einzelnen
Betriebes kann sie weit umfangreichere Aufstellungen umfassen
und bei den einzelnen genannten Daten in weitestem
Maße aufs einzelne gehen. So sind Statistiken etwa über
den Verbrauch bestimmter Stoffe, über die Kosten der
Krafteinheit, die Anzahl der Reparaturaufträge ebenso möglich
wie Aufzeichnungen über die Lebensdauer von Spezialwerkzeugen
und Modellen, über Erfahrungen mit bestimmten
Arbeitsmethoden, über Unfälle, deren Art und
Ursache usw. Eine Grenze läßt sich hier schlechterdings
nicht ziehen.
Keine Spielereien! Zu warnen ist jedoch davor,
die Statistik um ihrer selbst willen zu betreiben und ins
spielerische ausarten zu lassen. Jede lebendige Statistik muß
im engsten Zusammenhang mit den Tageserfordernissen des
Betriebes bleiben und sich sofort wandeln, wenn diese auf
eine neue Grundlage gestellt werden. Es darf nicht vor.
3. Vorräte:
240