sind sehr leicht zu handhaben und ungemein angenehm bei
der Abrechnung. Etliche Systeme rechnen automatisch die
verbrauchte Zeit aus, so daß bei der Lohnverrechnung jede
Rechenarbeit gespart wird. Leider sind sie nur da zu ver-
wenden, wo die Regel unbedingt eingehalten werden kann,
daß jeder Arbeiter stets nur einen Akkordzettel in der Hand
hat und diesen abliefern muß, bevor er den nächsten erhält.
Andernfalls ist eine Übersicht, wie weit er zu jedem Zeit-
punkt in dem ihm vorgegebenen Arbeitsgang fortgeschritten
ist, nicht zu erreichen.
Der Meister erhält vom Arbeitsbüro eine Liste der ge-
wünschten Arbeitsreihenfolge, aus der er nach Terminen
oder nach Dringlichkeit geordnet diejenigen Arbeiten er-
sehen kann, die er zuerst erledigen muß. FEine andere
Möglichkeit besteht darin, auch dem Meister eine Ver-
teilungstafel mit Fächern zu geben, in welcher er nach
gleichen Gesichtspunkten die ihm zugestellten Arbeitsunter-
lagen einreiht. Stets muß er sich gewisse Zeitreserven für
Unvorhergesehenes, insbesondere zum Zwischenschieben
einiger eiliger Aufträge lassen. Am besten trägt er dem
schon in der Bedienung seiner Verteilungstafel Rechnung
und läßt jedes dritte oder vierte Fach hierfür frei. Wird
anders verfahren, so muß gewöhnlich bei den nie zu ver-
meidenden Umdispositionen die ganze Verteilungstafel um-
gruppiert werden.
So exakt eine Arbeitsvorbereitung erdacht sein mag, wird
sich doch ‚nie die dauernde persönliche Fühlung zwischen
dem Arbeitsbüro und der Werkstatt umgehen lassen. Die
ganze Schwierigkeit der Arbeitsvorgabe und der Arbeits-
verteilung liegt weniger in der vorbereitenden Planung,
sondern in der laufenden gewissenhaften Überwachung der
angeordneten Maßnahmen, also in der praktischen Durch-
führung. Nur persönlicher Kontakt vermag diese zu ge-
währleisten, und so unschön die Einrichtung der „Termin-
jäger‘“ sein mag, welche als Sendboten des Arbeitsbüros
die Arbeitsvorgabe der einzelnen Meistereien überwachen,
so wird sie sich doch nie ganz erübrigen. Eine beliebte
und bewährte Form persönlicher Fühlung bilden regel-
mäßige Terminkonferenzen, die der “Betriebsleiter etwa
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