fullscreen: Die Schweiz

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halten. Nach einem französischen Projekt würde diese 
Linie durch einen Mont Blane-Basistunnel zur Po 
ebene weitergeführt werden. Für alle diese Alpenbah 
nen sind Tunnels von über 20 km Länge vorgesehen. 
Verkehrsmittelpunkte. Die wichtigsten 
Verkehrszentren liegen im Mittelland an den 
Schnittpunkten der Nordsüdlinien mit der Linie 
Genf-Bodensee; es sind die Städte Zürich, Ol 
ten und Lausanne, denen sich binnen kurzem 
auch Bern anreihen wird. Die Gotthardzufahrt 
und der Schienenstrang vom Genfcrsee zum Boden 
see wird in Zürich überdies von der Linie Paris- 
Basel-Arlberg geschnitten; die unvergleichlich gün 
stige Verkehrslage gibt Zürich ein Übergewicht gegen 
über den andern Eisenbahnknotenpunkten. Unter 
den andern wichtigen Plätzen im Mittelland sind 
die Eisenbahngabeln Biel und Winterthur 
zu nennen. An der Landesgrenze liegen die bedeu 
tendsten Verkehrsmittelpunkte an den Eingangs 
toren, da wo das schweizerische Eisenbahnnetz den 
Anschluß an die ausländischen Bahnen findet. Der 
stärkste Verkehr mit dem Ausland geht über Basel 
zum rheinischen Tiefland; Genf ist die Pforte 
vom Rhonetiefland her. Unter den übrigen Grenz 
orten stehen an erster Stelle Pruntrut, Ver 
höres, V a l l o r b e an den Juraeingängen, 
B r i g am Simplontunnel, C h i a s s o an der Gott 
hardbahn, Buchs an der Arlberglinie, St. Mar 
garethen und Schaffhausen am Zugang 
nach Süddeutschland. 
Transitverkehr. Die Stellung der Schweiz 
als Durchgangsland erhellt, abgesehen von der Per 
sonenbeförderung, aus der starken Durchfuhr an 
fremden Gütern (Transit). Der Gütertransit be 
trug 1909 insgesamt 7,690,470 q; 1881 erreichte 
er noch nicht 2 Mill. q. Die verschiedenartige Pro 
duktion Deutschlands und Italiens macht zwischen 
Jlückiger, Schweiz 8 
Verkehrs 
mittelpunkte 
Transit 
verkehr
	        
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