Contents : Geburtenrückgang u. Sozialreform

Hay-Hr


ud

uch

lfes,
nfte
men
ung
kann

gen

inf
Sin.
BT

1 11+

Bes

ten.

218

„Mg
‚Haß
auf
»tter

aut
{tes
td-Ent»

des

1b:

‚AqeTt

DOT

te

velt
tes
dert
uB,
Jem
“her
ante
‚tcht

C. Gründe des SGeburtenrüdganges
Als erjter und nächiter Grund des SGeburtenrücganges fönnte die
Entartungder Raffe erjdheinen. Wir wijlen, wie in der Seichichte
zeue Bölfer {ih erheben, zu Macht und Wohlitand kommen und dann
wieder finfen und untergehen. Wie für den einzelnen, jo Icheint e& aud)
ir Die Nation „geleßt“ zu fein, zu jterben. Sollte auch das deutihe Bolt
ichon in Diele Veriode der Jinkenden. natürlichen Kraft eingetreten fein?
Gott fei Dank, das it nicht der Fall. Unfer Bolk ft noch phyfifh und
tulturell durchaus gefund, voll Kraft und Leben. Das beweijen am beiten
eine gewaltigen Leiftungen im Kriege. Das ergibt auch der Gefjundheitszuftand
 und die fteigende Lebensdauer. Das beftätigen un? auch die Ber
ireter der Wilfenidhaft, die {ih fpeziell mit den Hygienijhen Rajjen- und
Qebenäfragen bejhäftigen. Damit it aber nicht ausgefchlofjen, daß hier
und da au Frankhafte Entwiclungen und Entartungserfiheinungen fich
x unlerm Bolfsoraanismus geltend machen. Dahin gehört vor allem :

L der Alkoholismus

Alle NoOyKologen und Ärzte find darin einig, daß ftarier tegelnräßiger
Altoholgenuß die Mafjfe verfchlechtert und fih in einer geiftig und phyläch
jegenerierten und dezimierten NachkommenfHaft tächt. Die Schädigungen
5e8 Altohols werden noch verftärkt durch die übermäßigen narkotifchen
Senüffe des Tabak und Zigarrenrauchen3 und vor allem des Rauchens
yon Zigaretten. Diele Genifje erweifen fichH namentlid für die Jugend
ın ihrem Übermaß als Gift, das ung ein frühzeitig nervöS-zerrüttetes
Seihlecht bringt und auch in einer traurigen Nachlommenihaft fort
Dirk,
Die Statijtik liefert eine Fülle von Material zunt Erweis der Körper
und Geijt zerrüttenden Wirkungen des Alkoholismus.
Um nur einige Bahlen Herauszugreifen: Nach forgfältigen Unterfudjungen der
Veipziger Ortskrankenkalfe (mit 1% Millionen Mitgliedern), wiejfen die Alkoholiker
mn allen Alterstlaffen eine 1,2 bis 2,9 mal fo Hohe Kranfkheitshäufigkeit und eine 1,5
bi8 2,7 mal [o lange Xrankheitsdauer auf al8 die Allgemeinheit. Bei nahezu 50 Prozent
der Männer in der ftäbtifdhen Irrenanitalt in Bremen und in der Anftalt Herzberge
hei Berlin, bei 26,7 Brozent in Frankfurt a. M. war Frunkfucht die Urfache der
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.