Contents: Tote und lebendige Wissenschaft

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Von beiden Richtungen aus gesehen, verfehlt die kommu 
nistische Fügung der Wirtschaft mit unausweichlicher Not 
wendigkeit ihr Ziel. 
Von der gewonnenen Einsicht aus ist die oben (S. 22 f.) 
begonnene Überlegung leicht zu Ende zu führen. Unterstellen 
wir einmal, es könne die durch Planwirtschaft entworfene Ganz 
heit eine echte Ganzheit sein, so fehlt es daran: Eine lebendige 
lebensfähige Ganzheit zu entwerfen, die unendliche Gliederung 
jedes wirklichen Lebens in seine Teilganzen (Organe) und deren 
Gliederung wieder in ihre Unterganzen und inneren Glieder 
und unendlich differenzierten Bestandteile anschaulich zu er 
kennen. Ja selbst wenn es gelänge, eine solche unendlich ge 
gliederte Ganzheit wirklich zu entwerfen, was aber die mensch 
liche Anschauungskraft übersteigt, so wäre diese absolut unfähig, 
die unaufhörlichen, reichen Änderungen, Schwankungen, Ent 
wicklungen des Lebens mitzuveranschlagen. Hierfür ein Bei 
spiel: Wenn es z. B. gelänge, die Mehlerzeugung, die sich in 
Dampfmühlen für den Weltmarkt und den inneren Groß 
markt, in mittlere und kleine Mühlen für die mittleren und 
kleinen Jnnenmärkte wie den eigenen Bedarf der Bauern, teilt, 
so zu gliedern, daß wirtschaftlich lebensfähige Kostenberech 
nungen und Gebilde herauskämen, so bleibt doch noch die Auf 
gabe gänzlich unlösbar: wie bei dem verschiedenen Ausfall der 
Ernten (und das wieder in den verschiedenen Tälern und 
Gauen des eigenen Landes und in den Weltmarktländern) 
nun Arbeit, Maschinen und Kostenelemente je nach den ge 
änderten Bedingungen verwendet werden sollten. Was soll 
aber erst geschehen, wenn die Rangstellungen der Güter sich 
infolge veränderter Einschätzung der Diele (z. B. der Alkohol 
genuß bei veränderter physiologischer Einschätzung) ändern? — 
Diese Beispiele zeigen auch die grundsätzliche Unmöglichkeit
	        
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