fullscreen: Die Volkswirthschaftslehre

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§ 14. 15. Werth. 
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Futtermittel vergleicht, ben diese zufolge ihres Nährstoffgehaltes ec. 
unter Voraussetzung zweckmäßiger Verwendung für einen be 
stimmten Nährzweck erfahrungsmäßig haben. 
8 15. 
Unter Tausch werth hingegen versteht mau die Bedeu 
tung , welche ein Gut für den Zweck des Vertauscht 
werdens hat. 
Diesen können lediglich solche Güter erhalten, welche nicht 
nur Gebrauchswerth haben, sondern außerdem auch vertaufch- 
bar und nicht mühelos zu erlangen sind, sich deshalb aber 
eben zum Tauschgute eignen. 
Tauschwerth setzt Gebrauchswert!) voraus, weil Etwas, was 
zil Nichts gut und deshalb gar nicht zu gebrauchen >väre, für 
den Zweck, gegen andere Güter vertauscht zu werden, völlig be 
deutungslos bleiben müßte. Es erlangen jedoch keineswegs alle 
Güter, welche letzteren haben, auch ersteren. Urfreie Güter z. B. 
können ungeachtet ihres etwa noch so hohen Gebrauchswerthes 
niemals selbst Tauschwerth erhalten, weil sie nicht ausschließlich 
aneignungsfähig, demnach auch nicht übertragbar, und also iiber- 
haupt nicht tauschfähig sind. Derartige Güter, z. B. klimatische 
Verhältnisse re., vermögen vielmehr höchstens in den Gruud- 
stücken, denen gegenüber sie sich besonders günstig darbieten, 
tauschwerthig zu werden. Die vorerst noch herrenlosen Güter 
erlangen dagegen, weil sie an sich vertauschbar, nur so lange 
keinen Tauschwerth, als sie noch überfliissig vorhanden und 
mühelos zu haben sind, erhalten denselben aber, sobald und in 
sofern dies nicht mehr der Fall ist. So hat z. B. Triiikwasser 
nur dort Tauschwerth, wo cs daran mangelt und dessen Herbei- 
schaffung mit größeren Schwierigkeiten verbunden ist. 
Aus den Voraussetzungen, auf denen der Tauschiverth 
beruht, ergeben sich zugleich die für die Höhe desselben ent 
scheidenden Beziehungen. Letztere hängt ab: zunächst vom 
Gebrauchswerthe des Tauschgutes, und alsdann von der 
Erheblichkeit der Schwierigkeiten, mit denen dessen Erlangung 
verbunden ist. Der Tauschiverth der Güter wird deshalb 
insbesondere auch beeinflußt durch deren Seltenheit und die
	        
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