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Vierter Abschnit
unterricht mit fabrikmäßiger Arbeit verbindet, unterliegt es keine?
Zweifel, daß die unvermeidliche Eroberung der politischen Gews)
durch die Arbeiterklasse auch dem technologischen Unterricht
theoretisch und praktisch, seinen Platz in den Arbeiterschuleb f
obern wird. Es unterliegt ebensowenig einem Zweifel, daß di
kapitalistische Form der Produktion und die ihr entsprechend?
ökonomischen Arbeiterverhältnisse im vollsten Widerspruch steht
mit solchen umwälzenden Gärungsstoffen und ihrem Ziel, der AU
hebung der alten Teilung der Arbeit. Die Entwicklung der wide
sprüche einer geschichtlichen Produktionsform ist jedoch der ein®
geschichtliche Weg ihrer Auflösung und Neugestaltung. „Ne sul
3upra crepidam!“ [„Schuster bleib’ bei Deinem Leisten!‘“] Dies?!
Höhepunkt handwerksmäßiger Weisheit wurde zur furchtbal
Narrheit von dem Moment, wo der Uhrmacher Watt die Daml”
maschine, der Barbier Arkwright den Kettenstuhl, der Juwelie
arbeiter Fulton das Dampfschiff erfunden hatte.**
Soweit die Fabrikgesetzgebung die Arbeit in Fabriken, Mai
fakturen usw. reguliert, erscheint dies zunächst nur als Einmischw
in die Ausbeutungsrechte des Kapitals. Jede Regulation der 8
genannten Hausarbeit? stellt sich dagegen sofort als direkter En
griff in die patria potestas [die väterliche Gewalt] dar, das nel
modern ausgelegt, in die elterliche Autorität, ein Schritt, wovor 4
zartfühlende englische Parlament lange zurückzubeben „heuche!
Die Gewalt der Tatsachen zwang jedoch, endlich anzuerkennen, 0
die große Industrie mit der ökonomischen Grundlage des al
Familienwesens und der ihr entsprechenden Familienarbeit a%
die alten Familienverhältnisse selbst auflöst. Das Recht der Kind
mußte proklamiert werden.
809 John Bellers, ein wahres Wunder in der Geschichte der politisch?
Jekonomie, begriff schon Ende des 17. Jahrhunderts mit vollster Klarheit V
notwendige Aufhebung der jetzigen Erziehung und Arbeitsteilung, weile
{{ypertrophie [krankhaftes übermäßiges Anwachsen] und Atrophie [Schwul gi
auf beiden Extremen der Gesellschaft, wenn auch in entgegengeselt
Richtung, erzeugen. Er sagt unter anderm schön: „Ein müßiges Lerneh %
wenig besser als das Lernen von Müßiggang. ... Körperliche Arbeit a
eine ursprüngliche Einrichtung Gottes. ... Arbeit ist so förderlich für ieh
Gesundheit des Körpers wie Essen für seine Erhaltung; denn was mal ti
durch Müßiggang an Schmerz erspart, das wird man durch Krankheit her”
bringen. . . . Arbeit gießt Oel auf die Lampe des Lebens, Denken entzü
88. ... Eine kindisch dumme Beschäftigung (dies ahnungsvoll gegel 3
Basedows und ihre modernen Nachstümper) läßt den kindlichen Gen
dumm.“ („Proposals for raising a Colledge of Industry of all useful Tr8
and Husbandry. London 1696“, p. 12, 14, 18.) ol.
_ 40 Diese geht übrigens großenteils auch in kleineren Werkstätten Ye
wie wir gesehen bei der Spitzenmanufaktur und Strohflechterei, und A
namentlich auch an den Metallmanufakturen in Sheffield, Birmingham we
ausführlicher gezeigt werden könnte.