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lkann, so ist damit noch lange nicht gesagt, daß sie in der Lage ist, Wähler⸗
stimmen im entsprechenden Maße zu sammeln. Diese Sammlung ist eine
rein technische Angelegenheit.
Im parteiistischen Staat ist jede Persönlichkeit in der Lage, eine
Partei zu gründen, welche über die nötigen Geldmittel verfügt. Sie ist
noch nicht einmal gezwungen, sich selbst in den Vordergrund zu stellen,
sondern sie kann im Hintergrund verborgen bleiben und Strohmänner
vorschicken. Sie behält damit doch die Herrschaft über die Partei, solange
sie die Geldmittel in der Hand hat, die für den Bestand der Partei not⸗
vendig sind.
Der wahre Herr im Parteiwesen ist also der Be—
sitzer der Geldmittel.
Mit diesen Geldmitteln wird der technische Apparat der Partei
geschaffen. Privatangestellte werden zu agitatorischen Zwecken heran⸗
gezogen. Propagandamaterial wird hergestellt und durch die Angestellten⸗
organisation der Partei in die Masse hinühergeleitet. Je mehr Geldmittel
für diesen Zweck zur Verfügung stehen, um so größer ist die Macht der
Beeinflussung und dementsprechend auch die Zahl der Wählerstimmen,
welche erfaßt werden können.
Jeder Wahlfeldzug ist eine reine Geldfrage der
einzelnen Parteien.
Geldkräftige Parteien sind über die gewöhnlichen Propagandamittel
hinweg auch imstande, einen Teil der Presse in ihren Dienst zu stellen.
Es soll nicht abgestritten werden, daß es auch Parteien oder Partei⸗
teile gibt, melche die fehlenden Geldmittel durch den freiwilligen Dienst
hrer Parteiangehörigen ersetzen. Bei dem heutigen Zustande unseres
Volkes, bei der völligen Vermassung, sind jedoch diejenigen Parteien im
Vorteil, die in der Lage sind, den Wahlfeldzug mit Aufwendung großer
Geldmittel zu führen.
Da die Möglichkeit vorliegt, daß eine unbekannte Macht auf dem
Wege über die Parteien einen beliebigen Einfluß auf die politische
Führung des deutschen Volkes ausüben kann, liegt auch die Möglichkeit
dvor, daß diese Macht eine fremde ist.
Es ist also auch den Feinden des dentschen Volkes
möglich, auf dem Wege über die Dunkelkammern des
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