1686 E. Die Mechanisierung der Bankbuchhaltung.
Markbuchhaltung zur Verbuchung des Kontokorrents und für die
Kevisuzettcils werden gleichzeitig hergesstellt. (Vgl. Form.
Nr. 115.
Im gleichen Arbeits gange wird auch die Verbuchung
des Effektenkontos (chronologische Folge der Verkäufe in
allen Effektengattungen) und die Verbuchung des Effek-
tensskontros vorgenommen. Die letztere Verbuchung erfolgt
so, daß der maschinell hergestellte Skontrobogen, der perforiert
ist, in kleine Streifen für je einen Geschäftsfall aufgeteilt wird,
die auf die steifen Kontenblätter des Skontros der betreffenden
Effektengattungen aufgeklebt werden. (Vgl. Form. Nr. 116.)
Die Maschine bewegt den Bogen für Konto und Skontro je-
weils um eine Zeile weiter, während sie den Bogen der Abrech-
nungsformulare um die Breite eines Abrechnungsformulares nach
oben schiebt (Billingverfahren). In der untersten Zeile werden
die in den Zählwerken angesammelten Summen der einzelnen
Spalten in rotem Druck wiedergegeben. Durch die Niederschrift
werden die Zählwerke, welche bisher die Summen sJichtbar zeig-
ten, geleert und müssen dann auf Null stehen (Kontrolle der
richtigen Niederschrift).
Die Abrechnungsformulare, Effektenkonto- und Skontrobogen
sind einheitlich für Verkäufe schwarz, für Käufe rot gedruckt.
Der Text der Formulare ist nicht ganz eindeutig. ,„Effekten-
verkaufsrechnung“ bedeutet einen Verkauf des Kunden zu Lasten
Stückekonto und zugunsten Kontokorrentkonto. Der Aufdruck
„Gutschrift“ auf den Verkaufsabrechnungen ist als gleiches Kenn-
wort auch auf dem Konto- und Skontrobogen angebracht. Er be-
zieht sich auch dort nur auf das Konto des Kunden; denn für das
Effektenkonto stellt ein Kundenverkauf eine ,Lastschrift“ dar.
Die Maschine kann von ungelernten Kräften bedient werden.
Die einzigen Beträge, die errechnet werden müssen (Provision,
Courtage, Stempel), werden vorgerechnet und in das Original
des Börsenbogens eingesetzt. Alle übrige Rechenarbeit leistet die
Maschine. Eine Kontrolle des Effektenkontos erübrigt sich, da
es stets richtig gebucht und aufaddiert ist.
c) Mechanisierung mit Hilfe der Elliot-Fisher-
Maschine (vgl. S. 175).
Die Verwendung dieser Maschine in der Effektenabteilung ist
äußerst vielseitig. Hauptsächlich dient sie zur Ausfertigung
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