und endlich klettert sie auf das Hochland der Libyschen
Wüste hinauf. Morgan blieb während der ganzen Reise
sich selbst überlassen, niemand versuchte, ihn auf das
oder jenes aufmerksam zu machen. Hin und wieder
schrieb er. ein Kabelgramm auf, das von einem der
kleinen Stationshäuschen telegraphisch an die Haupt-
linie weitergegeben wurde, Ein ausgezeichnetes Lunch
wurde ihm vorgesetzt, aber er nahm nur ein Ei und
ein Stück Brot zu sich, und sobald er damit fertig war,
versank er wieder in Gedanken. Seine einzige Ab-
lenkung waren dicke Zigarren, und er muß eine große
Menge davon während der Reise geraucht haben.”
Morgan hatte große Besitzungen in der Provinz
Santa Clara auf Kuba, wo eine besonders dunkle und
wohlriechende Tabaksorte wächst. Seine Zigarren
wurden aus einer besonderen Blattsorte hergestellt,
und diese dicken schwarzen Zigarren spielen eine Rolle
in zahllosen Anekdoten. Die nachfolgende erzählte er
gelegentlich selbst:
„Ich ging einmal an Bord der Yacht und fand, daß
ich nichts bei mir hatte, um meine Zigarre anzuzün-
den. So bat ich einen an dem Pier stehenden Mann
um ein Streichholz. Zum Dank bot ich ihm eine von
meinen Zigarren an, von denen ich sehr viel halte. Er
nahm sie gern an. ‚Danke schön‘, sagte er, ‚mein Tabak
ist gerade zu Ende.‘ Und er zerbrach sie in kleine
Stückchen und stopfte sie in seine Pfeife!”
Auf Morgans Landgut bei Highland Falls hielt er
immer eine Menge Tiere. Eine Zeitlang waren seine
schottischen Schäferhunde auf jeder wichtigeren Aus-
stellung vertreten und holten sich viele Preise. Er
hatte 80 bis 100 dieser schönen und sehr lebhaften
Ci
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