Object: Die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse im Kohlenbergbau der Ver. Staaten

In der Weichkohlenförderung steht Pennsylvanien 
zwar nach wie vor mit einem Anteil von 22,78% an 
der Spitze, West-Virginien macht ihm aber immer 
mehr den Rang streitig (22,32%), und es erscheint 
nur als eine Frage der Zeit, daß es den ersten Platz 
einnehmen wird. 
Die Mehrzahl der kohlefördernden Staaten ist 
Koks- auch an der Kokserzeugung beteiligt, wovon rd. 90 % 
erzeugung. auf acht Staaten entfallen, die nachstehend mit ihrer 
Gewinnung in 1913 und 1924 aufgeführt sind. 
Kokserzeugung nach Staaten. 
1913 1924 
Staat nd 4 
Pennsylvanien 28 753444 160927437 
Ohio. 351846 5832 699 
Alabama . . 3323664 4541 058 
Indiana .... 2727025 14272435 
MNinois . . 1859553 2355474 
Michigan . . 1.770 547 
Neuyork . . . 758486 1600 669 
West-Virginien . . . 2472752 1 328 569 
Brikett- Die Preßkohlenherstellung, auf deren geringe 
herstellung. Bedeutung schon hingewiesen wurde, ist vornehmlich 
in den Staaten Wisconsin, Pennsylvanien, Washington, 
Virginien, Neu-Jersey und Oregon anzutreffen. 
Der geradezu staunenswerten Entwicklung der 
amerikanischen Kohlengewinnung sind die geologi- 
schen Verhältnisse, unter denen sie sich vollzieht, 
in hohem Maße zustatten gekommen (s. Zahlentafel 7 
Zahlentafel 7. Durchschnittliche Teufe und Flöz- 
mächtigkeit. 
Teufe Flözmächtigkeit 
T m 
Ver. Staaten: 
Weichkohle . . . 80 1,60 
Hartkohle .. .. 126 2,03 
Großbritannien . . 312 | 1,27 
Ruhrbezirk . . 600 1,00 
Flöz- und Abb. 8). Dies gilt zunächst von der, F16z- 
mächtigkeit mächtigkeit, die der unsrigen bedeutend überlegen 
und ist, nicht minder von der Schachtteufe. Während 
Schachtteufe. die Anthrazitförderung ganz überwiegend im Tiefbau 
vor sich geht, wird die Weichkohle zum weitaus 
größten Teil, etwa zu zwei Dritteln, aus Stollen ge- 
fördert. Auch Tagebau findet sich, jedoch kommt ihm 
keine sonderliche Bedeutung zu. Die durchschnittliche 
N 
14
	        
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