Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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vereinfachen, daß man jeden der in den Ausdruck eingehenden Brüche 
durch v* erweitert, so daß dieser die Form 
(x + Dt 1x +2) 1x + 3)y:t3 
1x) 7* + + 1(x)-v* 
erhält. 
Hier ist jede Größe (x +h) mit der entsprechenden Potenz 
v*th multipliziert; wenn man daher damit anfängt, aus Tabellen über 
(x) und v* = (1 + r) — ein für allemal eine Tabelle über 1(x)-v* zu be- 
rechnen, welche Größe man als „diskontierte Anzahl von Über- 
lebenden“ bezeichnen kann und als 
D.= ](x)-v* schreibt, 
Ditı , Drxta — Det438 
2 a 
DD xp + De’ 
x. 
Wenn man ferner in der Tabelle über D; von unten her 
zummiert und dabei eine Tabelle für die Größe 
N; = Dr + Dit + Dip +... 
findet, dann nimmt der Ausdruck für den Nettokapitalwert der 
Leibrente die einfache Form 
ıNn. 
Rechnet man mit einem Zinsfuß von 4% p. a. (r= 0,04, 
= —- == (0,9615), dann wird nach der für das Jahrzehnt 1911—20 
berechneten amtlichen dänischen Sterbetafel für Männer!) beispiels- 
weise 
Deo Da 5646 und Neo — 64 733 
64 733 
A600 = 5646 == 11,47 Kr.. 
welchen Betrag ein gerade 60-jähriger Mann also (außer gewissen 
Zulagen, vgl. weiter unten) erlegen muß, um sich eine sofort be- 
zinnende, lebenslängliche Leibrente von 1 Kr. jährlich zu erwerben 
Hieraus läßt sich wiederum berechnen, was eine jährliche Rente von 
oeliebiger Größe mindestens kosten muß. 
1) AEgteskaber, Fodte og Dode 1911—16 (Statistisk Tabelverk, 5. Rk. 
Litr. A, Nr. 15), Kobenhavrn 1924. &. 892*
	        
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