Garten der Stadt Berlin ganz oder halb geschenkt würde
und auf Kosten der Berliner Steuerzahler eingerichtet
und unterhalten werden sollte, würden die Grundbesitzer
jener Gegend allein Vorteile davon ziehen. Unser Wider-
spruch gegen die Bebauung hat immerhin einen teilwei-
sen Erfolg gehabt. Durch die Verlegung des Kammer-
gerichts in den Park unter Herstellung parkartiger An-
lagen ist wenigstens ein Teil des schönen Gartens vor
dem Schicksal, mit Mietkasernen bebaut zu werden, be-
wahrt geblieben. Den gleichen Erfolg hat unsere auf S.
221 erwähnte Eingabe an den Kriegsminister gehabt.
Der Verkauf der Grundstücke an den meistbietenden ist
unterblieben. Die Grundstücke sind anderen Behörden
überlassen worden.
SErnkte Verlulkte.
L:: Bewegung ist in dieser Zeit von schmerzlichen
Verlusten betroffen worden. Am 2. Februar 1896 ver-
starb unser verehrtes Bundesmitglied Fritz B orsst ell,
betrauert von allen, die dem prächtigem Manne nahe ge-
standen hatten. Am 27. Februar 1896 ist Wilhelm Ema-
nuel B ack h au s, der Dichter unseres Bundesliedes ge-
storben. Die deutschen Bodenreformer werden beiden ver-
dienten Männern ein dankbares Andenken bewahren.
Im April 1896 hat Flürscheim uns Mitteilungen über
die erste War en b an k gemacht, die von ihm am 16. De-
zember 1894 in Harxheim errichtet worden war und deren
Leitung er seinem Freunde J. Schmitt übertragen hatte.
Die Warenbank sollte die von ihm in der letzten Haupt-
versammlung gemachten Vorschläge verwirklichen. Sie
hatte die Aufgabe, den Güteraustausch unter Ausschal-
tung des baren Geldes in der Weise zu vermitteln, daß
sie Waren aller Art annehmen und Bescheinigungen da-
rüber ausstellen sollte, gegen die andere Waren in ihren
Verkaufstellen in Empfang genommen werden konnten.
ch
ÖV