i) Weltr. 103. — 2 ) Weltr. 104. — 3) Weltr. 104, 105.
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würde, wie es auch richtig sei, daß kleine Bauerngüter,
mit »großer Tendenz zur Steigerung der Pachtsummen in
Pacht gegeben«, einen größeren Reinertrag ergeben, als
wenn dieselben Bodenstücke als Eigentum von den Bauernfamilien
bebaut würden. 1 ) Dasselbe sei auch der Fall,
wenn eine Nation, nachdem sie im Ackerbau auf die oben
bezeichnete Weise den höchstmöglichen Reinertrag zu erzielen
begann, den letzteren nun dazu verwendet, »eine
möglichst zahlreiche Fabrikpopulation« zu unterhalten, also
Industrie zu treiben. Die Vorteile im letzteren Falle seien
noch merkbarer bei einer übermäßigen Fabrikbevölkerung,
wobei man »aus seinem Lande sozusagen die Stadt andrer
Länder macht.« 2 ) Allein alle Bestrebungen nach dem höchstmöglichen
Reinertrag seien verderblich, weil »die Sicherheit des
Staates durch die übergroße Menge von taglöhnerischem
Pöbel, bedrückten Kleinpächtern« und zu zahlreichen Fabrikarbeitern
»mehr gefährdet wird, als der Nutzen eines
größeren reinen Ertrags beträgt.« 3 )
Man müsse sich aber wegen der Furcht vor der Übervölkerung
mit Fabrikarbeitern vor einem anderen Extrem
sehr hüten, wonach besser sei, fremde Fabrikate wohlfeiler
einzukaufen, als selbst teurer zu produzieren, denn eine
unabhängige Nationalexistenz erfordere es, daß der Staat
»dringendste« Bedürfnisse selbst befriedige. 8 )
Wie nun aber auf diesen Irrwegen der Volkswirtschaftspolitik
»die rechten Mittelwege, die richtigen Auskünfte, die
wirksamen Arzneimittel zu treffen« wären, darüber lassen
sich nach Kankrin keine allgemeinen Regeln aufstellen, denn
das sei schon die Sache der Staatsweisheit, die »auf angeborenem
Grund erworben wird und keineswegs als eins
mit der Wissenschaft betrachtet werden kann«. Auch
lassen sich »keine Lehren für die Staatsweisheit geben, wie
für jede Weisheit überhaupt, da alles von den Umständen