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äiideruiiji der Gebraiieli von Kalk zur Heini^un^ des
HiiluMisat’tes soweit ^esteigert werden, dass jener der
Knoelienkolde ein^eseliränkt werden kann. In gleicher
Weise wird bei niedrigem Ziieker])reis die Entzucke
rung der Melasse weniger weit getrieben werden, so
dass niebr von der letzteren und w eni^er Zucker auf
den Markt kommt. Werden ^leiebzeiti^ konkurrirende
llilfsstotfe verwendet, z. B. zwei Koblen^attun^en, so
werden dieselben sieb koinpletiren, wenn an einem
gewissen Misebun^sverbältnisse fest^ebalten wird. Das
(ileiebe kann von konkurrirenden Broduktsorten, die
^leiebzeiti^ ber«»estellt werden, gelten, w enn aus irgend
einem (irunde, z. B. um das La^er mit allen (Quali
täten wol zu assortiren, ein gewisses, beiläufiges Men-
^enverbältniss derselben ein^ebalten wird. Oft wird
a lieb die Konkurrenz versebiedener Produkte diireb
o-ewisse, teebnisebe Beziebun^en begrenzt. So kon-
kurriren bei sogenannter freier Wirtbsebaft Getreide-,
llaekfruebt- und Kleebau miteinander, doeb nur bis
zu einem j»ewissen Grade, da keine dieser Kulturen
ohne Sebaden für die anderen allzusebr eiiif^eseliränkt
werden kann.
Bei konkurrirenden Ililfsstotfen ^ilt dieselbe Be
merkung»:, die wir sebón bei Konsumartikeln ^emaelit
baben, dass nämlieb die bessere Sorte der minderen
weit wirksamer Konkurrenz maebt als umgekehrt.
Bei konkurrirenden Produkten ist gerade das (ie^en-
tbeil wabrnebmbar; der Produzent wird zwar bei un
günstiger Konjunktur bessere Sorten zu erzeugen
sueben, weil dann die Konsumenten zu diesen über-