Full text: Die deutsche Kali-Industrie 1930

Burbach-Kaliwerke Aktiengesellschaft 
6. Werk Reinhardsbrunn (stillgelegt bis 1953). 
Lage der Felder: In den Gemarkungen Northeim, Größe der Gerechtsame: 26 268 000 qm. 
Hammerstedt und Gräfl, von Hardenbergschen Schacht: 1 Schacht, begonnen 1911, Endteufe 875 m. 
Gutsbezirk Levershausen, markscheidend mit Ober- Häuser: Beamtenwohnhäuser. 
hof und Hindenburg. 
7. Werk Frisch-Glück (stillgelegt bis 1953). 
Lage der Felder: Im Leinetal, in den Gemarkungen 
Eime, Banteln, Elze, Dunsen, Gronau, Brüggen, 
Kreis Gronau, markscheidend mit Desdemona, 
Größe der Gerechtsame: 17 910 000 qm. 
Schächte: 2 Schächte; Schacht I Teufe 686 m. 
5. Werk Rastenberg (stillgelegt bis 1953). 
Lage der Felder: In den Gemarkungen Rastenberg, 
Hardisleben, Eßleben, markscheidend mit Hardis- 
leben. 
9. Werk Bernsdorf (stillgelegt bis 1953). 
Lage der Felder: In‘ den Gemarkungen Bernsdorf, 
Saubach, Wallroda, Tauhardt, Bucha, Kahlwinkel, 
Billroda, Wollmirstedt, Steinburg, Kolbitz und 
Borgau des Kreises Eckartsberga, Regierungsbezirk 
Merseburg, markscheidend mit Gew. Orlas und 
Burggraf, 
10. Werk Walbeck-Buchberg (stillgelegt bis 
Lage der Felder: Gemeinden Bischofswald, Döhren, 
Groß-Bartensleben, Harbke II, Eschenrode, Siestedt, 
Hödingen, Walbeck und _Weferlingen, mark- 
—— mit Braunschweig-Lüneburg und Buch- 
erg. 
Größe der Gerechtsame: 6 preußische Normalfelder 
gleich 25718674 am. 
Schacht II Teufe 640 m. Beide Schächte sind durch- 
schlägig. 
Grundbesitz: 184471 qm. 
Häuser: Wohnkolonie. 
Größe der Gerechtsame: 14580 000 qm. 
Schacht: 1 Schacht, begonnen 1907, Teufe 650 m. 
Häuser: Beamten- und Arbeiterwohnhäuser. 
Größe der Gerechtsame: 7 preußische Maximal 
felder — ca. 15278950 qm. 
Schacht: 1 Schacht, begonnen 1911, Tiefe 590 m. 
Grundbesitz: 13992 qm. 
Häuser: Beamten- und Arbeiterwohnhäuser. 
953). 
Schächte: 2 Schächte, begonnen 1902 bzw. 1910, End- 
teufe 429 bzw. 508 m. 
Grundbesitz: 167698 qm. 
Häuser: 1 Verwaltungsgebäude, 1 Zechenstube, 
Beamten- und Arbeiterwohnhäuser. 
Beteiligungen. 
Wi. Hav- verwaltung des Burbach-Konzerns, 6. m. b. H., Magdeburg, 
Kapital: Rmk. 300 000.—, Beteiligung: 100% (Konzernbesitz), 
Besitzt: 3750 Kuxe der Gew. Burbach. 
?. Gewerkschaft Burbach, Beendorf (einschl. Bartensleben). 
Anzahl der Kuxe: 5000. Produktion: 1928 1929 
Gerechtsame: 26629117 qm. Steinsalzförd: . . Mil.d 1,5 1.57 
Förderung: Carnallit, Kainit, Sylvinit und Steinsalz. Kallerzeusung 8 en az KO 80000 85500 
Schachtanlage: 2 Schächte, bis 520 m abgeteuft. . ; 
Zweischachtirage: Der zweite Schacht ist im Felde Die Bedeutung der Gewerkschaft Burbach liegt 
der Gew. Bartensleben in einer Entfernung von in ihrer Stellung als Mehrheitsträgerin des Burbach- 
1650 m vom Hauptschacht abgeteuft, Die unter- Konzerns; in ihrem Besitz befinden sich nom. Reichs- 
irdische Verbindung ist erfolgt. nark 62 500 000.— Burbach-Kaliwerke-Aktien. 
Grundbesitz: 375 500 qm. Quote 1. Januar 1930: 10.1931 Tausendstel, 
Anlagen: Umfangreiche Tagebauanlagen, u. a. Salz- u. - ; 
mühlenanlage, chemische Fabrik zur Herstellung Beteiligung: mittelbar 75 % durch die Hauptverwal- 
von Chlorkalium, schwefelsaurem Kali, schwefel- tung des Burbach-Konzerns, G. m. b, H, 
saurer Kalimagnesia, Kieserit und Brom.
	        
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