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Belegstellen.
im Vergleich mit den Vortheilen, die den Familien geboten wurden, deren
xöchentliche Einnahme vierundzwanzig Schilling bis fünfzig, ja sechzig
Schilling war.“
Seite 358. Dr. Baron Howard berichtet Folgendes über die Logir-
häuser in Manchester :
„Die schädlichen Wirkungen einer Verpestung der Atmosphäre durch
das Zusammenleben vieler Personen in einem kleinen Raum werden in
ainer traurigen Weise durch die Logirhäuser der Armen illustrirt, Die voll-
zestopften, schmutzigen, schlecht ventilirten Wohnungen sind zweifelsohne
aine der fruchtbarsten Queilen der Fieber in Manchester. Denjenigen
welche sie nicht besucht haben, kann keine Schilderung eine genaue Vor-
stellung von dem abscheulichen Zustand dieser Höhlen von Koth, Krank-
heit und Elend verschaffen.
Das vorwiegende Auftreten von Fieber in diesen Häusern während
der starken Epidemie von 1837—88 zog die besondere Aufmerksamkeit
des Ausschusses des Gesundheitsamtes auf sich. Derselbe liess folgenden
Beschluss an die Kirchenvorsteher ergehen, am 3. Januar 1838; „Es scheint,
dass eine grosse Anzahl von Fieberfällen von den Logirhäusern der Stadt-
armen herrührt. Der Ausschuss drückt den Kirchenvorstehern den Wunsch
aus, geeignete Personen zu bestimmen, um diese Plätze zu inspiciren und.
so viel als möglich durch Reinigung und Ventilation das Umsichgreifen
dieser Krankheit zu verhindern.“ Es wurden sofort einige der schmutzig-
sten dieser Etablissements gereinigt und neu angestrichen; aber es ist
augenscheinlich, dass solche zeitweise, noch so preiswürdige Bemühun-
gen ganz und gar nicht danach angethan sind, dauernde Verbesserung zu
bewirken.
In einigen dieser Häuser stehen sechs bis acht Betten: in einem ein-
zigen Zimmer; in anderen mit kleineren Zimmern ist die Anzahl natür-
lich kleiner. Aber es scheint die allgemeine Praxis dieser Fieberbetten-
vermiether („Keepers of fever beds“), wie die Eigenthümer von Dr. Ferriar
genannt werden, so viele Betten in jedes Zimmer hinein zu zwängen, als
nur einigermaassen geht. Sie stehen oft so dicht neben einander, dass
man kaum zwischen ihnen hindurch gehen kann. Die Scene, die diese
Räume bei Nacht darbieten, ist eine der traurigsten. Die Betten überfüllt
mit Männern, Frauen und Kindern; der Fussboden bedeckt mit den
schmutzigen und zerlumpten, gerade eben abgelegten Kleidern und mit den
verschiedenartigsten Bündeln, die ihr ganzes Eigenthum enthalten, kennzeich-
nen die verdorbenenen, abgestumpften Gefühle, die moralische und sociale
Unordnung. Der erstickende Gestank und die Hitze der Atmosphäre sind
fast unerträglich für jede aus der frischen Luft kommende Person und
zeigen evident den ungesunden Zustand solcher Orte. Selbst wenn der
Ort während des Tages besehen wird, so ändert dies nicht viel. Mehrere
Parsonen trifft man bei Tage in ihren Betten: die eine ist vielleicht