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lie Trapper, welche kamen, um Pelze zu verkaufen, aus-
zuhorchen, und so hätte er große Kenntnisse über die
Pelztiere gewonnen. Als Browne älter wurde, hätte er
Astor lange, anstrengende Reisen zu den Indianerstämmen
der Adirondacks und Canadas machen lassen, damit er
von ihnen Pelze einhandle.
Astors erste Laufbahn
Astor brachte genug Geld zusammen, um sich 1786 in
inem kleinen Laden der Waterstraße im Pelzhandel selbst-
‚ständig machen zu können. Es ist nicht unangebracht, zu
vermuten, daß er zu dieser Zeit, wie alle Pelzhändler da-
mals, die gangbaren Methoden, die Indianer zu betrügen,
mitmachte. Sicher ist, daß er es fertig brachte, ihre wert-
vollsten Pelze für ein paar Rumflaschen, für allerlei Tand
and Flitterkram zu bekommen. Von solchen Geschäfts-
reisen zurückgekehrt, pflegte er große Mengen von Pelzen
nach London zu verschiffen, wo sie mit großem Profit
verkauft wurden.
Seine Heirat mit Sarah Todd, einer Kusine von Henry
Brevoort, brachte ihm eine gute Ehefrau, welche die
glänzende Eigenschaft der Sparsamkeit besaß, und einen
Zuwachs an Geldmitteln und wichtige Familienkonnexionen.
Die neuen Geldmittel verwandte er auf die Erweiterung
seines Geschäfts. Um 1794 war er eine Art Großkaufmann;
Scharen von Trappern und Agenten plünderten auf seinen
Befehl die Wildnis. In bestimmten Zeiträumen verschiffte
er große Mengen Pelze nach Europa. Seine bescheidene,
fast knickrige Lebensführung in einer Wohnung über
seinem Laden war nicht dazu angetan, den Eindruck großer
Reichtümer zu erwecken, Es war immer seine Gewohn-
heit, die anderen über seine Gelder und seine Pläne zu
täuschen. Als er aber 1800 nach dem Broadway, Ecke
Veseystraße, zog, damals eine vornehme Gegend, mußte
man ihn notwendigerweise für einen Mann von nicht un-
bedeutenden Mitteln halten. Er war damals in der Tat,
soweit sich das ermitteln läßt, eine viertel Million Dollar
schwer — ein monumentales Vermögen für eine Zeit, wo