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weit heruntergekommen sind, daß sie keinen Funken von
Männlichkeit und Charakter mehr haben. Da kam nun
der Wahlfonds der Händler, Grundbesitzer und Bankiers
und verdarb diese Leute noch mehr, indem er ihre Stimme
kaufte und sie zu dem Verbrechen verleitete, zweimal zu
stimmen. Dieser Korruptionsfonds wuchs von Jahr zu Jahr,
bis zur Zeit der Krise von 1837 die Bankiers in New York
allein 60 000 Dollar aufbrachten. Obgleich diese Summe eine
Kleinigkeit war im Vergleich zu den enormen Korruptions-
geldern, diein den folgenden Jahren verwendet wurden, konnte
man damals schon etwas damit erreichen. Unwissende
Einwanderer wurden durch Geldanerbieten dazu gebracht,
so und so zu stimmen und ihre Stimme zweimal abzugeben.
Schließlich kam die Zeit, wo man Scharen von Zucht-
häuslern zur Wahl heranholte, die in manchen Bezirken
alles in Schrecken setzten. Die Wahlkorruption vollzog sich
sogar in neuen Territorien wie Neu-Mexiko. Viele Tat-
sachen wurden durch die Wahlproteste vor den Kongreß-
kommissionen zutage gefördert. (Man vergleiche die Kon-
greßdrucksache „Wahlproteste 1834.bis 1865“.) In dem Fall
Monroe contra Jackson im Jahre 1848 erbrachte James
Monroe gleichfalls den Beweis, daß sein Gegner durch die
Stimmen von Zuchthäuslern und anderen Nichtwählern
zu Unrecht gewählt worden war. Die Ratsherrenberichte
von New York erzählen dasselbe. Ähnliche Praktiken waren
in Philadelphia, Baltimore und in anderen Städten und
Landgemeinden gang und gäbe.
Diejenige Klasse von Wählern aber, die sich nicht be-
stechen ließ und nach ihrer Meinung unter den aufgestellten
Kandidaten abstimmte, suchte man durch politische Redner
und durch die Zeitungen zu beeinflussen. Diese wirksamen
Mittel, die Wählermasse zu beeinflussen, wurden von den
Besitzinteressenten auf die eine oder die andere Art be-
herrscht. Der Reichtum übte eine richtige Zensur aus:
wenn eine Zeitung es wagte, eine Kandidatur zu empfehlen,
die von den Besitzenden nicht gebilligt wurde, so fühlte sie
sogleich den Groll jener Klasse, indem ihr die Annoncen
entzogen wurden und jene Vorteile, die die Banken mit so
ruinösem Effekt vergeben oder versagen konnten.