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kaufen, die aber auf keinen Fall mehr als 1!/, Dollar kosten
dürften.
Dieser merkwürdige Mann erreichte ein Alter von
81 Jahren; als er 1863 in einer prächtigen Villa, die er sich
im Herzen seines Weingartens erbaut hatte, starb, wurde
sein Vermögen auf 15 Millionen Dollar geschätzt. Er war
der größte Grundbesitzer in Cincinnati, und einer von den
größten in den Städten der Vereinigten Staaten. Der Wert
des Landes, das er hinterließ, ist beständig gestiegen;
in den Händen seiner verschiedenen Nachkommen ist es
heute viele Male soviel wert wie damals, als er starb.
Cincinnati, das nach der Volkszählung von 1900 eine Be-
völkerung von 325 902 Seelen zählte, zahlt in Form von
Miete einen ewigen Tribut an die Nachkommen des Mannes,
dessen Haupttätigkeit darin bestand, das Land an sich zu
halten, das er fast umsonst bekommen hatte.
Dem Gründer des Vermögens unähnlich, weicht die
jetzige Generation der Longworths nicht im leisesten von
den strengen Formeln der Konvention ab; sie ist mit
anderen reichen Familien Ehebündnisse eingegangen, und
Nicholas, ein Namensvetter und Enkel des Originals und
Mitglied des Kongresses, hat mit großem Pomp eine Toch-
ter des Präsidenten Roosevelt geheiratet und so ein großes
Vermögen mit der Herrschgewalt des Tages und Reichtum
mit politischer Macht klug verbunden.
Derselbe Prozeß der Ansammlung großer Vermögen
aus Bodenbesitz spielte sich in jeder großen Stadt ab. In
Chicago, mit seinem phänomenal schnellen Anwachsen der
Bevölkerung und seiner großen Arbeiterarmee, wurden in
erstaunlich kurzer Zeit ungeheure Vermögen erbeutet.
Hier spielt sich das Anwachsen großer Privatvermögen mit
viel größerer Geschwindigkeit ab als im Osten, obgleich
diese Vermögen nicht so groß sind wie die im Osten auf
Bodenbesitz aufgebauten.