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pel und zeitweise überflutete”’und überschwemmte Bodenstriche
sich aus. Die Stadt schenkte solches Land in unbestimmten
Umrissen, einfach gegen das Versprechen der
Trockenlegung, hinweg, und da die Grenze zwischen trockenem
und feuchtem Grund selbst ohne Handsalben eine recht
schwankende war, so öffneten sich dem unverhohlenen Betrug
Tore und Türen. Meister im Handsalben und im
Gebrauch alles sonstigen Einflusses war aber der ehemalige
Pelzgroßhändler, der schon vordem Indianer, Agenten und
Abnehmer in gleicher Weise zu übertölpeln verstanden hatte,
Viele der später so unentbehrlichen Landungsplätze am
Hudson wußten die Astors der Gemeinde abzulisten, und
oft war das großgewordene Gemeinwesen genötigt, das
dereinst verschwendete Gemeingut später zu Notstandsund
Wucherpreisen aus Privathänden zurückzuwerben. Der
erste Astor hinterließ so bereits zwanzig Millionen Dollar,
der zweite (William B. Astor), der ganz in den Fußstapfen
seines Vaters wandelte, 1875 hundert Millionen. Er besaß
mehr als 700 Wohnhäuser und andre Gebäude, die
vielen Flächen unbebauten Geländes ganz beiseite gelassen.
Seitdem ist der Familienbesitz, durch Geldheiraten wie
durch weiteren Neuerwerb, bis zu fabelhafter Höhe angestiegen.
Für Chikago waren die Leiter und Marshall Field
(der manchem Leser zugleich als der Inhaber des größten,
viel bestaunten dortigen Warenhauses bekannt sein wird)
die glücklichen Gewinner.
Chikagos phänomenaler Aufstieg bot der Grundstücksspekulation
vielleicht ein noch lockenderes Feld als New
York. Denn wo heute an der letzten Südwestecke des Michigansees
ein kraftstrotzendes städtisches Gemeinwesen
von etwa zweiundeinhalb Millionen Einwohnern, mit zahllosen
engverbundenen Vororten sich ausbreitet, gewahrten
noch am Anfang des neunzehnten Jahrhunderts die paar
gelegentlich hierher verschlagenen weißen Kanufahrer und
Pelzhändler nichts wie eine trostlose Sumpfecke. 1804 siedelte
sich hier der erste Weiße, ein kanadischer Pelzhändler,
namens John Kinzie, an. Erst 1833 verließen die letzten
Indianerschwärme diese Ecke, um den ‚fernen‘ Missouri-