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Siebter Abschnitt.
suchen. Genug, sie bildet den Ausgangspunkt. Aber alle Methoden
zur Steigerung der gesellschaftlichen Produktivkraft der Arbeit, die
auf dieser Grundlage erwachsen, sind zugleich Methoden der ge-
steigerten Produktion des Mehrwertes oder Mehrprodukts, welches
seinerseits das Bildungselement der Akkumulation. Sie sind also
zugleich Methoden der Produktion von Kapital durch Kapital oder
Methoden seiner beschleunigten Akkumulation. Die ununterbrochene
Rückverwandlung von_ Mehrwert in Kapital stellt sich. dar als wach-
sende Größe des. in den -Produktionsprozeß.. eingehenden. Kapitals.
Diese wird ihrerseits Grundlage einer erweiterten .Stufenleiter der
Produktion, der sie begleitenden Methoden zur Steigerung der Pro-
duktivkraft der Arbeit und beschleunigter Produktion von Mehrwert.
Wenn also ein gewisser Grad der Kapitalakkumulation als Bedip-
gung der spezifisch kapitalistischen Produktionsweise erscheint, ver
ursacht die letztere rückschlagend &ine beschleunigte Akkumulation
des Kapitals. Mit der Akkumulation des Kapitals entwickelt sich
daher die spezifisch kapitalistische Produktionsweise und mit der
spezifisch kapitalistischen Produktionsweise die Akkumulation des
Kapitals. Diese beiden ökonomischen Faktoren erzeugen, nach
dem zusanımengesetzten Verhältnis des Anstoßes, den sie sich geger‘
seitig erteilen, den Wechsel in der technischen Zusammensetzung de
Kapitals, durch welchen der variable Bestandteil immer kleiner und
kleiner wird, verglichen mit dem konstanten.
Jedes individuelle Kapital ist eine größere oder kleinere Koß-
zentration [Vereinigung in einer Hand] von Produktionsmitteln mit
entsprechendem Kommando über eine größere oder kleinere AT
beiterarmee. Jede Akkumulation wird das Mittel. neuer Akkumul#-
tion. Sie erweitert mit der vermehrten Masse des als Kapital funk
tionierenden Reichtums seine Konzentration in den Händen indiv”
dueller Kapitalisten, daher die Grundlage der Produktion auf große!
Stufenleiter und der spezifisch kapitalistischen ProduktionsmethodeP-
Das Wachstum des gesellschaftlichen Kapitals. vollzieht sich 39
Wachstum vieler individuellen Kapitale. Alle andern Umstände al
gleichbleibend vorausgesetzt, wachsen die individuellen Kapital®
und mit ihnen die Konzentration der Produktionsmittel, im Ver
hältnis, worin sie aliquote Teile des gesellschaftlichen Gesamt
kapitals bilden. Zugleich reißen sich Ableger von den Original
kapitalen los und funktionieren als neue selbständige Kapitale. Ein®
große Rolle spielt dabei unter anderm die Teilung des Vermöger*
in Kapitalistenfamilien. Mit der Akkumulation des Kapita®
wächst daher auch mehr oder minder die Anzahl der Kapitaliste?-
Zwei Punkte charakterisieren diese Art Konzentration, welche vr
mittelbar auf der Akkumulation beruht oder vielmehr mit
identisch ist.
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„.. 1. Die wachsende Konzentration der gesellschaftlichen Produktion®
mittel in den Händen individueller Kapitalisten ist, unter sonst gleich“
bleibenden Umständen, beschränkt durch den Wachstumsgrad des