Full text : Preußisches Landbuch

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1049  Thlr.  betrug,  wird  von  der  Königl.  Regierung  zu  Erfurt  verwaltet. ­

Amtsländischer  Spritzenverband  zu  Wittenberg,
eine  aus  dem  vorigen  Jahrhundert  her  stammende,  auf  der  Sächsischen
Dorf-Feuer-Ordnung  vom  18.  Februar  1775  beruhende  Societät
welche  bezweckt,  durch  gemeinschaftliche,  nach  Besitz-  und  Klassen-Verhaltnisien
  normirte  Beiträge  allmählig  für  jede  Ortschaft  eine  gute
Dorf-Feuer-Spritze  anzuschaffen  und  zu  unterhalten,  auch  den  Spritzenmeistern ­
  neben  Erstattung  der  kleinen  Ausgabebedürfnisie  an  Schmiere
und  Erleuchtung  eine  kleine  Remuneration  zu  gewähren.  Der  Hüfner
zahlt  20,  der  Halbhüfner  15,  der  Kossäth  10,  der  Häusler  5,  der
Hausgenosse  2'  Sgr.  u.  s.  w.  Im  Jahre  1860  kamen  auf  696  Thlr.:
ausgegeben  wurden  285  Thlr.
Andermann,
s.  Hospital  St.  Georg  zu  Frankenstein.  —  Kloster  der  barmherzigen
Brüder  zu  Frankenstein.
Ande  rösches  Vermächtniß.
Die  im  Jahr  1831  zu  Hohenfriedcberg  verstorbene  Wittwe  des  Chirurgus
  Anders  bestimmte  letztwillig  ihr  aus  einer  Stube  und  zwei  Kammern ­
  bestehendes  massives  Haus  zu  einem  Armenhause  für  Wittwen
evang.  Konfession.
Anders  leb  scher  Stipendien-Fonds,
eine  in  Kindelbrück  bestehende  Stiftung,  welche  ein  jährliches  Stipendium ­
  von  20  Gulden  zahlt.
Andreäsche  Lcgatenkasse,
eine  Stiftung  von  Maria  Margaretha  Audreä,  Schwester  des  ehemaligen ­
  Hof-  und  Dompredigers  Andreä,  im  Jahre  1738  bei  der
Domkirche  zu  Berlin  für  Prediger-Wittwen,  Waisen  und  Hansarme  gegründet. ­
  Es  werden  aus  der  Lcgaten-Kassc  jährlich  150  Thlr.  Pensionen ­
  an  vier  reformirte  Prediger-Wittwen  von  auswärts,  150  Thlr.
zur  Erziehung  von  vier  Waisen,  zwei  Knaben  und  zwei  Mädchen,  und
300  Thlr.  Pensionen  an  Hülfsbcdürftige  der  Domgemeinde  gezahlt.
(Lisco  S.  113.)
Christian  Jacob  Andreä,
Kaufmann  in  Berlin  (f  1767)  setzte  1000  Thlr.  Gold  für  das  Berlinische
Gymnasium  zum  grauen  Kloster  aus  und  cs  werden  die  Zinsen  des
allmählig  durch  kleine  Ersparnisse  vermehrten  Kapitals,  im  Betrage  von
52  Thlr.  zur  Anschaffung  von  Büchern  und  Kleidungsstücken  für  arme
Schüler  verwendet.  Die  Verleihung  gebührt  dem  Direktor  des  Gymnasiums. ­

Anna-Stiftung  zu  Tropplowitz  (Leobschütz),
eine  katholische  Mädchenschule,  begründet  mittelst  Stiftungs-Urkunde
vom  2.  Mai  1861  und  Nachträge  zu  derselben  vom  6.  Juli  1862
            
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