Full text : Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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dieser  Gattung  im  Bereich  der  Universitätszünfte  zur  zweiten.
Natur  geworden  ist,  nicht  immer  vor  jenen  ergötzlichen  Plumpheiten ­
  oder,  wie  sie  der  wohlwollende  Euphemismus  der  eignen
Species  nennt,  vor  jenen  Tactlosigkeiten,  durch  welche  sich  der
ganze  Schlag  compromittirt  findet.  Der  Kitzel,  den  irgend  ein
vorlautes  enfant  terrible  der  fraglichen  Gattung  verspürt,  sich
um  jeden  Preis  zu  produciren,  kann  hier  zu  ebenso  komischen
als  greifbaren  Blossteilungen  führen.  Ein  derartiges  Missgeschick ­
  ist  der  Clique  nun  mit  einem  Berliner  Oekonomieprofessor,
  Herrn  Adolph  Wagner,  begegnet,  der  sich  1871  auf  die
Kanzel  der  Berliner  Garnisonkirche  stellte,  um  als  Correferent
eines  Matadors  der  innern  pietistischen  Mission  vor  der  orthodoxesten ­
  staatskirchlichen  Priesterversammlung  des  Landes  die
sociale  Frage  mit  seinen  sogenannten  ethischen  Glossen  im
eigentlichen  Sinne  des  Worts  abzukanzeln.  Man  kann  diese
theoretisch  nichtssagende  und  praktisch  auf  nichts  hinauslaufende,
nur  als  Curiosum  altfränkischer  Oekonomie  anführbare  und
z.  B.  den  Beistand  der  geistlichen  Herren  zur  ethischen  Beschränkung ­
  der  Kinderzahl  in  den  Ehen  mit  Ueberbietung  der
Malthusschen  Receptchen  in  Anspruch  nehmende  Kanzelrede
in  den  „Verhandlungen  der  kirchlichen  Octoberversammlung"
(herausgegeben  Berlin  1872)  sammt  erläuternder  Umgebung
antreflTen.  Unglücklicherweise  musste  nun  dieser  Herr  Adolph
Wagner  (nicht  zu  verwechseln  mit  dem  auch  feudalsocialen
früheren  Staatsministerialrath  Hermann  Wagener)  noch  obenein ­
  der  Sohn  jenes  Göttinger  Physiologieprofessors  Rudolph
W^agner  sein,  der  seit  den  fünfziger  Jahren  durch  den
Versuch  berüchtigt  wurde,  den  „Köhlerglauben”  mit  der  Naturwissenschaft ­
  durch  eine  Art  doppelter  Buchführung  vereinbar
zu  machen.  Auf  diese  Weise  war  die  neue  doppelte  Buchführung, ­
  die  sich  diesmal  auf  die  Vereinbarung  der  Volkswirth-Bchaftslehro
  mit  der  „ethischen”  Pietistensocialität  verlegt  hatte,
für  alle  Welt  durchschaubar  geworden,  und  die  Vertuschungsbemühungen
  oder  lahmen  Beschönigungsversuche  ehrenwerther
Collogen  haben  daran  nichts  geändert.
Ungefähr  dieselbe  universitäre  Gruppe,  von  der  bisher  gesprochen ­
  wurde,  hat  auch  die  Veranlassung  zum  Aufkommen
des  Spottnamens  des  Kathedersocialismus  und  der  hinterher
erfolgten  Eisenacher  Spottgeburt  desselben  gegeben.  Die
Deutsche  Manchesterrichtung,  die  ausserhalb  der  Lehranstalten
            
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