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doch zweifellos im einzelnen sehr beachtenswerte Re ultäte erzielt,
worden. Das gilt besonders für Halbfabrikate, die vohn-örganisierten
Facharbeitern fertiggemacht werden müssen. Die RE
auf dem Bau z. B. rühren kein Fenster und keine Tür am 'die ni '
das Label trägt, und manchem Bauunternehmer und Bauherrn ist
es schon sehr teuer geworden, wenn er versuchte, als nichtorgani->
sierten Betrieben sein Material zu beziehen. x Kie\*
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10. Neuzeitliche Probleme
für die amerikanischen Gewerkschaften.
Es ist nur eine Selbstverständlichkeit, dass Veränderungen in der
ökonomischen Struktur nicht ohne Einfluss bleiben können auf die
wirtschaftlichen Organisationen der Arbeiter, ihren Aufbau und ihre
Methoden. Der unbefangene Beobachter kann nicht daran vorbei-
gehen, dass in der amerikanischen Gewerkschaftsbewegung sich
mit grosser Zähigkeit Methoden erhalten haben, die in der Ver-
gangenheit und auch jetzt noch auf ihrem Anwendungsgebiet aus-
gezeichnete Erfolge zeitigten, die aber nicht ausreichen, um die
durch die ökonomische Entwicklung neu erschlossenen und immer
bedeutungsvoller werdenden Gebiete zu erfassen. Wenn wir das
aussprechen, wiederholen wir nur, was die prominenten Gewerk-
schaftsführer in Amerika seit Jahren den Arbeitern predigen. Die
Gewerkschaften haben sich stark konzentriert auf die Erfassung
der qualifizierten Arbeiter, und die Organisierung der Ungelernten
wurde vernachlässigt. Für die organisierten Berufsarbeiter schien
das lange Zeit hindurch kein Nachteil zu sein; denn durch ihre
höhere Handgeschicklichkeit fühlten sie sich unabhängig von den
schlechten Arbeitsbedingungen der Unqualifizierten und Unorgani-
sierten.
Die technische Entwicklung ist aber — in Amerika noch erheblich
schneller als bei uns — ununterbrochen am Werke, um die Hand-
geschicklichkeit und die persönlichen Berufskenntnisse des Arbeiters
zu entwerten. Die Maschine schiebt sich vor in die Front der quali-
fizierten Arbeiter, und hinter ihr strömen in Scharen die Ungelernten
durch die Einbruchstelle. An der Maschine und an der Arbeits-
teilung zerbricht die Absperrtendenz der eng begrenzten Berufs-
gewerkschaften und deren Unabhängigkeit vom Schicksal der
anderen Arbeiter. Nicht nur, dass die Maschine und in ihrem Ge-
folge die Ungelernten in solche Betriebe eindringen, die bisher
Domänen der Facharbeiter waren. Daneben wachsen ganze Indu-
strien empor, die von vornherein auf die Handgeschicklichkeit und
die berufliche Qualität verzichten und jeden Arbeiter von der Strasse
in wenigen Stunden zum Vollarbeiter machen. Kein Zweifel, dass
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