Object: Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

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M.-Nr. 
164 Lutze, Zimmerhauer 25 Schichten im Aug. Ges.-Lohn 
164 Lutze, „ 24 „ „ Sept. „ 
164 Lutze, „ 25 „ „ Okt. 
164 Lutze, „ 23 „ „ Nov. „ 
164 Lutze, „ . 24 „ „ Dez. „ 
M.-Nr. 3326 Blechschmidt, Hauer 22 Schichten im Aug. Ges.-Lohn 
„ „ 3326 Blech schinidt, „ 23 „ „ Sept. „ 
„ „ 3326 Blechschmidt, „ 13 „ „ Okt. „ 
„ . „ 3326 Blechschmidt, „ 25 „ „ Nov. „ „ 
M.-Nr. 3184 Dannenberg, Hauer 31 Schichten im Juli Ges.-Lohn 
„ „ 3184 Dannenberg, „ 24Vs „ „ Aug. „ „ 
„ „ 3184 Dannenberg, „ 25Vs „ ,, Okt. „ „ 
M.-Nr. 2591 Mirus, Hauer 28^2 Schichten im Mai Ges.-Lohn 
„ „ 2591 Mirus, „ 27 „ „ Juli „ „ 
„ „ 2591 Mirus, „ 25 „ „ Okt. „ „ 
„ „ 2591 Mirus, „ 24 „ „ Nov. „ 
M.-Nr. 2213 Elbel, Hauer 24 Schichten im September Ges.-Lohn 
126,83 
118,— 
128,92 
85,25 
94,17 
111.63 
114.63 
67,32 
119,15 
200,52 
107,85 
132,04 
201,25 
188,98 
341,— 
128,19 
124,54 
Obige Löhne sind die Bruttolöhne. Außer den Abzügen 
für Lampenreparaturen und Gezähe kommen noch folgende 
Durchschnittsabzüge für die Kassenbeiträge in Frage: 
Lutze 6,15 Mk. 
Blechschmidt . . • 8,98 „ 
Dannenberg . . . 9,47 „ 
Mirus 9,43 „ 
Elbel 5,16 „ 
Im Bergrcvier Krefeld ist auf den Zechen Diergardt 
und Friedrich Heinrich berichtet, daß seit Ausbruch des 
Krieges ein Sinken der Löhne zu beobachten sei. Auf Dier 
gardt sei das Gedinge dermaßen gekürzt worden, daß der 
Hauerlohn bis um 1 Mk. gesunken sei. Die Schichtlöhne wären 
um 40—80 Pf. gefallen. Auch auf Friedrich Heinrich 
fei das Gedinge erheblich gekürzt und die Schichtlöhne ebenfalls' 
um 40—80 Pf. gefallen. Die Folge sei, daß sehr viele Arbeiter 
in den letzten Monaten abgekehrt wären. Auf den Schächten 
der Gewerkschaft R h e i n p r e u ß e n ist der Schichtlohn nicht 
gekürzt worden. Auf anderen Stellen sei aber auch eine Er 
höhung der Gedinae vorgenommen, um die Löhne auszugleichen. 
Die Beamten üben auf die Arbeiter einen Druck aus, damit sie 
Ueberscknchten verfahren. 
Von der Zeche Wilhelm ine Mevissen wird be 
richtet, daß solche Arbeiter, die sich weigern. Ueberschichten zu 
Verfahren, vor schlechte Arbeitspunkte verlegt würden. 
Im Kölner Braunkohlenrevier wird besonders auf der 
Grube G r u h l w e r k (Rheinsche A.-G. für Braunkohlenberg 
bau in Köln) ein schwerer Druck auf die Arbeiter ausgeübt. 
Der Ingenieur Steg hat bereits 20 dänische Arbeiter angelegt, 
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