fullscreen: Vergangenheit und Zukunft der Sozialwissenschaften

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Teilen wir sie der Übersicht halber in drei Gruppen: 
Erstens ist die Formulierung, welche die Ersten im 
Felde der modernen Theorie, ihren Erkenntnissen 
wie ihren Grundlagen,gegeben haben, natürlich nicht 
das letzte Wort der Sache: Alle ihre Gedankengänge 
und Beweismethoden werden zu neuen Problemen für 
die weitere Arbeit, die sie langsam bessernd und ver 
feinernd schließlich umbilden muß. Als ein Beispiel 
für diese Kichtung sei auf den Unterschied hinge 
wiesen zwischen der neuesten Theorie des ökonomi 
schen Gleichgewichts und den Grundformen der 
Grenznutzentheorie, auf welchen jene beruht — etwa 
auf die Unterschiede zwischen Menger und Pareto. 
Zweitens sind die gewonnenen Grundgedanken zu 
Werkzeugen zu machen für Spezialuntersuchungen. 
Wir haben z. B. eine Lohn- und wir haben einen 
großen Fonds an Übereinstimmung innerhalb der 
Zinstheorie. Aber mit der Erkenntnis des Wesens 
dieser Erscheinungen ist nicht alles getan. Vielmehr 
eröffnet sich sofort eine Fülle weiterer Fragen nach 
den Bewegungsgesetzen, den gegenseitigen Be 
ziehungen von Lohn und Zins, nach den Wirkungen 
der Eingriffe außerwirtschaftlicher Mächte auf sie 
usw. Da werden die Grundgedanken erst fruchtbar. 
Hier gilt es fortzufahren z. B. auf den Bahnen Böhm- 
Bawerks oder Edgeworth’ und anderer. Drittens geht 
die Theorie von Tatsachen aus, die sie der Alltags 
erfahrung entnahm und soweit präzisierte, als es für 
ihre fundamentalen Resultate notwendig war, z. B. 
von der Tatsache, daß die Intensität der Nachfrage 
nach weiteren Mengen eines Gutes mit der Größe des
	        
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