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Dreizehntes Kapitel.
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Vachsenden Maschinenbetrieb in den ersten Jahrzehnten des
(9. Jahrhunderts bemächtigte sich die Maschinerie in der Tat all-
Yöhlich der Fabrikation der Werkzeugmaschinen. Jedoch erst wäh-
nd der leiztverflossenen Jahrzehnte [vor 1867] riefen ungeheurer
Äsenbahnbau und ozeanische Dampfschiffahrt die zur Konstruktion
on ersten Motoren angewandten zyklopischen Triesenhaften] Ma-
hinen ins Leben.
Die wesentlichste Produktionsbedingung für die Fabrikation von
Maschinen durch Maschinen war eine jeder Kraftleistung fähige und
Joch zugleich ganz kontrollierbare Bewegungsmaschine. Sie exi-
Herte bereits in der Dampfmaschine. Aber es galt zugleich die für
lie einzelnen Maschinenteile nötigen streng geometrischen Formen,
Ye Linie, Ebene, Kreis, Zylinder, Kegel und Kugel, maschinenmäßig
M produzieren. Dies Problem löste Henry Maudsley im ersten Jahr-
Dint des 19. Jahrhunderts durch die Erfindung des Slide-rest [des
“Tehbankschlittens], der bald automatisch gemacht und in modifizier-
© Form von der Drechselbank, wofür er zuerst bestimmt war, auf
dere Konstruktionsmaschinen übertragen wurde. Diese mecha-
lsche Vorrichtung ersetzt nicht irgendein besonderes Werkzeug,
ndern die menschliche Hand selbst, die eine bestimmte Form
‚tvorbringt durch Vorhalten, Anpassen und Richtung der Schärfe
A Schneideinstrumenten usw. gegen oder über das Arbeitsmaterial,
sm Beispiel Eisen. So gelang es, die geometrischen Formen der
Anzelnen Maschinenteile „mit einem Grad von Leichtigkeit, Ge-
AAuigkeit und Raschheit zu produzieren, den keine gehäufte Er-
ährung der Hand des geschicktesten Arbeiters verleihen konnte‘.1%
M Betrachten wir nun den Teil der zum Maschinenbau angewandten
sa inerie, der die eigentliche Werkzeugmaschine bildet, so er-
h eint das handwerksmäßige Instrument wieder, aber in riesen-
‚item Umfange. Der wirkende Teil der Bohrmaschine zum Bei-
EN ist ein ungeheurer Bohrer, der durch eine Dampfmaschine ge-
Den wird, und ohne den umgekehrt die Zylinder großer Dampf-
rhinen und hydraulischer Pressen nicht produziert werden
ehem. Die mechanische Drechselbank ist die zyklopische Wieder-
aeelt der gewöhnlichen Fußdrechselbank, die Hobelmaschine ein
ner Zimmermann, der mit denselben Werkzeugen in Eisen
% eitet, womit der Zimmermann in Holz; das Werkzeug, welches
en Londoner Schiffswerften das Furnierwerk schneidet, ist ein
Senartiges Rasiermesser, das Werkzeug der Schermaschine, welche
be 5 AT of Nations. London 1855“, part II, p. 289. Es heißt
den daselbst: „Dieses Zubehör der Drehbank mag einfach und äußerlich
AWwichtig erscheinen; man behauptet aber, glauben wir, nicht zu viel, wenn
an Sagt, daß sein Einfluß auf die Verbesserung und Verbreitung des Ge-
we uchs der Maschine ebenso groß war wie der der Verbesserungen, die
Alt an der Dampfmaschine selbst vorgenommen hat. Seine Einführung be-
Firkte sofort eine Vervollkommnung und Verbilligung aller Maschinen
ind Tegte weitere Erfindungen und Verbesserungen an.“