Erhöhung des deutschen Ortsportos (1906) und der Ortskartentaxe.
Statistik. Veranschlagte Mehreinnahmen 12 Millionen Mark. In
Wirklichkeit nur 4—5 Millionen. Rückgang des Verkehrs um 23 °/ 0 .
123. — Verteuerung der Zeitungsbeilagen um 1 /4 Pf. Verkehrsrück
gang um 30°/ 0 - Misserfolg der deutschen Fahrkartensteuer. Ihre
Schädlichkeit. Lange Anmerkung (S. 124—133): Geschichte der Steuer.
Die anfänglichen Ertragsanschläge (56 Millionen Mark) und die wirk
lichen Erträge (17 1 l 2 —19 1 /2 Millionen). 125. — Grosse Enttäuschung.
Statistik. Verkehrsrückgang und Herabsteigen in niedrigere Wagen
klassen. Schädigung der preussischen Staatsbahn um 15 Millionen
durch die Fahrkartensteuer. Amtliche Zahlen dos Ministers über
Abwanderungen und Verkehrsrückgänge. Seine Schätzung des Aus
falls. 127. — Bestätigung der Schädigung im amtlichen Betriebs
bericht. 21 Millionen Mindereinnahme. 128. — Die Fahrkartensteuer
erträge in den einzelnen Wagonklassen und die Ausfälle durch
Abwanderung nach unten. 129. — Aufhebung der Fahrkartensteuor
von der Regierung geplant. Genügende Besteuerung des deutschen
Verkehrs ohnehin. Etwa 300 Millionen Verkehrssteuern. Hohe
Eisenbahnrente Preussens. Dio Mindereinnahmen durch die Steuer in
den einzelnen Wagenklassen. 21 Millionen Mark Minderzuwachs bei
den Einnahmen. 130. — Vorausberechnete und wirkliche Einnahme
ausfälle infolge der Fahrpreisreform und zugleich infolge der Steuer.
131. — Genaue Rechnung. Aufhebung der Steuer zu empfehlen. Eine
neue Reichssteuer für den Eisenbahnfernverkehr, zugleich Zonen- oder
Staffeltarife. Verkehrssteigerungen bis 1500 °/ 0 . 132. — Berechnung
dazu. Schätzung des Ertrags einer Reichsanteilsteuer am Fern
verkehr. Zugleich Verbilligung des Reisens. trotz der Steuer. 133. —
Automobilsteuer (vgl, S. 129—134). Anmerkung: Ertragsschätzung
zur Autosteuer (3 Millionen). Wirklicher Ertrag nur l l / 2 Mill. Zahlen
darüber. 133, — Die Tarifreformwissenschaft — noch unausgebildet.
Neue Aufgaben. Dilettantismus. Schädigungen. Fehlen eines sta
tistischen Werks über Tarifreformen der letzten 50—60 Jahre. Ab
schaffung der Automobilsteuer. Automobilstatistik in Deutschland
und England. 134. — Literatur über Tarifreformstatistik. Stephan.
Reis. Belloc. Fachzeitschriften. Erhöhung des einfachen deutschen
Briefgewichts von 15 auf 20 g. Stephans irrtümliche Prophezeiung
von 4—5 Millionen Ausfall. 135. — Statistik darüber. Tatsächliche
Mehreinnahme von 12—16,8 Millionen Mark. Fachzeitschriften und
Buchliteratur. 136. — Einstellung von Staatsmitteln für Verkehrs
tarifreformstatistik und Buchpublikationen darüber. Internationales
Zusammenarbeiten. Private Forscher. Rückschrittlich-fiskalischer
Zug im Verkehrswesen. 137. — Minister Thielen über die Notwendig
keit der Kritik, Interessenunterschied der Regierenden und Be
gleiten. Eine wissenschaftliche Zentralstelle für Verkehrswesen
und Tarifreformfragen durch die Organisationen von Handel, In
dustrie und Verkehr anzustreben. Buohliteratur notwendig. 133, —
Hindernisse einer Entwicklung der Tarifreformliteratur. Hoho Opfer
der Autoren. Subskription. Vermeidung von Rückschritten. Auf
klärung von Presse und Parlament. Verknüpfung der verschiedenen
Verkehrszweige miteinander. Beispiele. Vermehrter Auslands
verkehr, vermehrter Inlandsverkehr. 139. — Enttäuschende Ertrags
ergebnisse des neuen Zolltarifs. Hebung der Zollerträge durch ver
billigtes Weltporto. Befürchtete Ausfälle. Vorkehrsteigerungen. 140. —
In Deutschland und Frankreich. Wirkung der französischen Brief-
portoermässigung (1906) von 15 auf 10 Centimes. Mehrausgaben.
141 f, — Deutsches 10 Pf.-Porto 1868, Abschätzung der Verkehrs-