meinen Vorschlag drei praktische Forderungen aufgestellt,
von denen die ersten beiden schon von Adolph Wagner
in seiner Grundlegung s 362 erhoben worden waren.
Außerdem wurde ausdrücklich festgesetzt, daß der Verein
politisch neutral sein sollte. Der geringe Jahresbeitrag
von mindesstens einer Mark wurde beibehalten. Auf das
neue Bundesorgan, dessen erscheinen bevorsstand, sollte
besonders abonniert werden. Die gg 1 und 3 der Satzun-
gen erhielten hiernach folgende Fassung:
§ 1 Abs ah 2.
Als Mittel sind ins Auge gefaßt: V er sta atlichung
oder Kom m u n al i s i e r un g des Grund und Bodens oder
der Grundrente. Als zunächst zu verwirklichende For-
derungen gelten dem Bunde:
1. Die Un veräußerlichkeit und tunlichste Ver-
mehrung des jetzigen Sta ats - und G e meinde -
grun d bes it es.
2. Eine geeignete kommunale B e st e u e r u n g des vom Be-
sizer nicht erzeugten Wertzuwachses des Bodens.
* Die Beseitigung des priv aten Pf an drecht es auf
Grund und Boden.
§ 3.
Der Verein wirbt Freunde für seine Bestrebungen in
allen politischen Parteien und in allen Ständen.
Er gewährt jedem Deutschen Aufnahme, der sich im Besitze der
bürgerlichen Ehrenrechte befindet und die gegenwärtigen
Satzungen anerkennt.
Zum Vorsitzenden des Vereins wurde ich gewählt. Dem
Vorstande gehörten ferner. an: Privatdozent Dr. Leo
Arons, Schriftsteller Max F. Sebaldt, die Fabrikbesitzer
Paul Bleyberg und Richard Lehmann, Rentner G. E. W.
Bergmann, Chemiker Dr. Kirchhoff und Dr. Stolz. Von
diesen sind Sebaldt und Dr. Stolz bald wieder ausge-
schieden.
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