48 2. Kosten: a) Ausgaben: Agenten Mk. 1 372,19 Gehälter, Löhne, Zinsen, Generalia „ 14 564,06 Provisionen „ 1628,11 Mk. 17 564,36= 23% b) Verluste: Abschreibungen Mk. 870,06 Verluste an Forderungen .... „ 196,65 , 1066,71 = 1,3% 3. Einkaufswert der verkauften Waren: Tapeten-Konto Soll (einschließlich Anfangsbestand) Mk. 58 655,48 Linoleum-Konto Soll (einschließlich Anfangsbestand) » 13 074,20 Mk. 71 729,68 Ab Schlußbestand „ 31 605,39 „ 40 124,29 = 52% Reingewinn Mk. 18 359,41 = 23,7% Berechnungen: 1 : . Die Umsätze von Täpeten und Linoleum verhalten sich etwa wie 5:1. 2. Die Kosten betragen 24,3o/o’, rund 25°/o vom Umsatz oder 46 1 / 2 % vom Einkaufswert. 3. Der Gewinn = 23,7 o/o vom Erlös oder 32o/o' der Selbst kosten (Einkauf und Kosten), d. h. mit Mk. 100,— Barausgabe deckt der Käufer (24,3-j-52) = 76,3 Mk. Selbstkosten. 4. Die Umsatzdauer beträgt: Verkaufs wert des duchschnitt- lichen Lagerbestandes angenommen mit Mk. 28 000; Umsatz: 28 000 — 2,75, d. h. der Lagerbestand wird etwa 3 mal umgeschlagen. Umschlagsdauer (365:2,75) 133 Tage. Anstatt die Verkaufswerte zu dividieren, könnte man auch den Einkaufswert des Umsatzes durch den Einkaufswert des durchschnittlichen (Jahres-, Monatsdurch schnitt) Lagerbestandes teilen. 3. Beispiel (Seite 49—53). Berechnung der Selbstkosten auf Grund einer Gewinn - und Verlust-Rechnung (Brauerei J )). Vormerkungen: Die Vermögensbilanz wurde als unerheblich weggelassen. Die Aktiva gliedern sich wie folgt: ‘) Literatur: Schaer, Der Kaufmann in der Brauerei. Zürich 1905. Pohl-Taussing, Brauerei-Buchhaltung. 2. Aufl. Leipzig 1901.