179 i eine Tonne Gewicht und in einem ähnlichen Falle nimmt man einfach diesen Preis an. Diese Berechnung ist nichts anderes als eine Normalkalkulation, die bei Voranschlägen Verwendung finden kann, wenn alle, die Normalkalkulation seinerzeit bestimmenden Faktoren (Konstruktion, Dimension, örtliche Verhältnisse) auch für den vor liegenden Fall zutreffen. Kalkulationsbeispiel: Leder 1 ). Kosten der Wasserwerkstätte 4,3 Pfg, in den Farben 5,7 „ Gruben Satz I 7,4 „ „ II 11,6 j) y> >> >> der Zurichtung 7,1 >•> >> >> >’ >> >> >> für 1 kg Rohgewicht der Haute. Gesamtkosten 45,6 Pfg. einschl. der Löhne, Be triebskosten, Zinsen, Ge schäftsunkosten. Dazu der Einkaufspreis der Rohhäute loko Fabrik 70,— „ abzügl. des Wertes der Ab fälle. Selbstkostenpreis 115,6 Pfg. für 1 kg Rohgewicht. Beträgt das „Rendement“ 45% (d. h. 100 kg Rohhaut liefern 45 kg Leder), so stellt sich der Preis für 100 kg Leder auf Mk. 256,90. Zoschlagsmethoden. § 44. Ein Zuschlag für die indirekten Kosten nur auf die Menge oder den Wert des Fabrikationsmaterials oder nur auf den Lohn ist an sich unlogisch; denn beide erfordern Unkosten. Die Formel für den Fall IIa (§ 42) ist: S (Selbstkosten)=M (Materialwert) + + L = M (1 + -f L oder M.1,0 p-j-L. ') Vgl. Kaal, Zur Kalkulation in der Lederfabrik, mit besonderer Berück sichtigung der verschiedenen Fabrikationsstadien. Freiberg i. S., o. J. (Selbst verlag). ®) p bedeutet den prozentuellen Zuschlag, berechnet aus der Proportion, p : 100 = Jahressumme der Unkosten : Summe des Rohstoffwertes der Betriebsabteilung. Die Zuschlagsprozente werden auf Grund der Jahressummen ermittelt. Die im Text folgenden Ableitungen zeigen nur die Anwendung auf einen Spezialfall. 12*