287 lastenden besonderen Verkaufskosten, im Haben den Verkaufserlös der verkauften Waren. Der Kontensaldo ist gleich dem Brutto- verkaufsgewinn. Günther 1 ) gibt folgendes Verfahren an: Materialien und Löhne werden bekanntlich zunächst einem Hilfskonto belastet, um nach der Verrechnung den Monatsverbrauch auf die Fabrikations konten , zu verteilen. Die beiden Konten haben folgendes Aussehen: Soll (Eingang) Materialien-Konto. Haben (Ausgang) Bestand laut Inventar . . 120 237,65 Materialien verbrauch für die Zugang und Fracht . . . 42 934,25 Fabrikation laut Auftei- Nach Bearbeitung ins Maga- lang 63 499,75 zin zurückkehrende Koh- stoffe einschl. Löhne und 29 °/ 0 Fabrikationslöhne . 2 605,60 desgl. für Instandhaltung der Maschinen, Gebäude etc 1180,85 165 777,50 desgl. für Bearbeitung von Lagerbeständen. . . . Saldo 1 385,15 66 065,75 99 711,75 Ausgaben Lohn-Konto. Verteilung Löhne des Monats . . . 38 257,30 Verteilung auf betriebe Saldo . . . die Einzel - 36 302,20 . . . 1 955,10 Die allgemeinen Unkosten werden auf einem verbucht bzw. zusammengestellt: gemeinsamen Konto Ausgaben Unkosten(sammel)-Konto. Verteilung Betriebsspesen . Verkaufsspesen (Abschreibungen) .... 8110,65 .... 4699,30 3000,— Aufteilung . Saldo . . . 15 270,87 Üf§§|l§ mSm Das Materialien-Konto zeigt in seinem Saldo den Wert des Vor rates an Rohmaterialien und der in Arbeit befindlichen Produkte an, also kurz den Materialwert des Bestandes. Um den Wert des vor rätigen Rohmaterials von jenem der in Arbeit befindlichen Fabrikate zu trennen, muß versucht werden, die Menge des Materials der Halb fabrikate festzustellen; dieser Betrag ist vom Saldo abzuzählen. Ob dies auf Grund der Materiallisten möglich ist, mag dahingestellt sein. Das Lohn-Konto und das Unkostensammel-Konto zeigen in ihren Saldi den Lohn- und Unkosten verbrauch an, der, bis jetzt un ver rechnet, auf den in Arbeit befindlichen Produkten lastet. Denn *) Die rechte Hand des Fabrikanten. Leipzig o. J. S. 62ff.