362 1. Beispiel. Es soll hier nur die Berechnungsmethode für das letzte Erzeugungsstadium an gedeutet werden. I. Pikrinsäure, roh, aus Phenol, 3. Quartal 19 . . Einsatz nach Menge, Einheitspreis und Gesamtkosten berechnet, davon ab die Wiedergewinnung an Säuren. Ausbeutemenge daraus berechnet: Preis f. 100 kg Material Mk. 259,35 Fabrikkosten einschließlich Löhne (direkte Unkosten) ... „ 9,30 Besondere Kriegsunkosten, . . . % der Kosten „ 2,48 Abschreibungen, allgemeine und besondere „ 4,96 Mk. 276,09 II. Pikrinsäure, rein Einsatz: . . . . kg Pikrinsäure, roh, feucht, zu Mk. 276,09 . Mk, .... „ Säuren, Kalkulations- und Einstandspreis „ Ausbeute: .... kg feucht, .... „ trocken . ... kg zusammen zu Mk. 2,87 3 für 1 kg. Preis f. 100 kg trocken Material Mk. 2,87 3 Fabrikationskosten —,25 2 Besondere Kriegsunkosten —,05" Abschreibungen „ —,13* Mk. 3,31 8 15% Generalkosten „ —,49 8 Selbstkosten Mk. 3,81 6 2. Beispiel. Die „Verwaltungsstelle für private Schwefel Wirtschaft“ (Kriegs-Chemi- kalien-A.-G.) hatte 1918 das nachstehende Formular zur Zusammenstellung von Fabrikationskosten für die Erzeugung der Schwefelsäure durch Abrösten von Schwefelkies verwendet. Es trennt die Kosten der einzelnen Prozesse (Brechen des Kieses, Transport, Rösten, Kammer- bzw. Kontaktanlage, Konzentration) unter Verteilung der Betriebsunkosten. Die Generalkosten folgen zum Schluß. Gestehungskosten der Schwefelsäure fiir das 11. Halbjahr 1917. Wie hoch ist der Wert Ihrer Gesamtanlage a) Brecheranlage: b) Röstanlage: c) Kammeranlage: d) Kontaktanlage: e) Konzentrationsanlage: ....... f) Verschiedenes(wieBureaugebäude, Arbeiterwohnungenetc.): . . . . Wieviel Kies (. . . % S) haben Sie im II. Halbjahr 1917 abgeröstet: .... kg „ Schwefelsäure 60° Be haben Sie erzeugt: . . . . „ „ Oleum 20% haben Sie erzeugt: . . . . „ „ Schwefelsäure 60° Be können Sie erzeugen: . . . . „ „ Oleum 20% können Sie erzeugen: . ... „