14 eine Deutschlands betrug zu dieser Zeit ungefähr 2100 000?) Multi plizieren wir diese Zahl wie Kaufmann mit 4.5, so erhalten wir 9 450 000 organisierte Konsumenten. Ein Vergleich mit der Ein wohnerzahl von 66 096 000s.) zeigt uns, daß heute bereits jeder siebente Einwohner in Deutschland als Konsument organisiert ist. Die Zahl 4.5 dürfte ungefähr richtig sein, wenn man bedenkt, daß die Zahl der Familienangehörigen in den unteren Klassen höher ist als in der angegebenen Zahl zum Ausdruck kommt, auf der anderen Seite aber auch viele alleinstehende Personen zu den Konsumvereinen ge hören, was einen Ausgleich schafft. In einzelnen Landesteilen ist der Prozentsatz der organisierten Konsumenten noch viel höher. Das zeigt uns ein Bericht über die Entwicklung des „Verbandes sächsischer Konsumvereine" im Jahre 1912* *) in nachstehender Tabelle. Jahr Vereins mitglieder Haushaltungs zugehörige Gesamt bevölkerung Prozentual I960 56 350 239 487 4 202 000 5,7 1901 121 884 518 007 4 249 900 12,2 1902 181 540 771 545 4 300 400 17,9 1903 199 716 848 793 4 351 500 19,5 1904 212 797 904 387 4 403 200 20,5 1905 223 948 951 779 4 445 600 21,4 1906 228 907 975 144 4 508 000 21,6 1907 235 779 1 004 416 4 561600 22,0 1908 246 458 1 049 911 4 615 800 22,7 1909 251 003 1 069 273 4 670 700 22,9 1910 259 271 1 104 597 4 802 500 23,0 1911 275 162 1172 190 4 860 100 24,1 1912 296 140 1 261 556 4 917 935 25,7 Wir sehen also, daß in Sachsen die Zahl der allein im „Verband sächsischer Konsumvereine" organisierten Konsumenten den vierten Teil der Gesamtbevölkerung überschritten hat. Interessant ist auch ein Vergleich zwischen dem Bevölkerungs zuwachs im Deutschen Reiche und dem Zuwachs der organisierten Konsumenten. Folgende Zahlen habe ich aus dem Statistischen Jahr buch für das Deutsche Reich (1913) und dem Jahrbuch des „Zentral verbandes" zusammengestellt. Sie zeigen uns deutlich, wohin die s) Jahresbericht des Zentralverbandes für 1913 S. 376. Sa) Schätzungsweise Angabe für Mitte 1912 nach dem Statistischen Jahr buch für das Deutsche Reich (1913). *) Jahrbuch des „Zentralverbandes" Jahrg. 1913, 2. Bd., S. 579.