42 schäften.Aber auch in Deutschland bestehen zahlreiche Verbindun gen mit landwirtschaftlichen Verkaufsgenossenschaften, wie uns nach stehende Angaben^) für das Jahr 1912 zeigen. Direkter Bezug der Konsumgenossenschaften des Zen tralverbandes von landwirtsch. Genossenschaften M. 8,114,553 Direkter Bezug dieser Konsumgenossenschaften von Landwirten „ 15,212,529 Zusammen M. 23,327,082 Direkter Bezug der Großeinkaufsgesellschaft von deut schen landwirtsch. Genossenschaften M. 1,715,077 Direkter Bezug der Großeinkaufsgesellschaft von deut schen Landwirten „ 992,278 Summa M. 26,034,437 gegen M. 9,872,786 im Jahre 1914. Der direkte Bezug der Großeinkaufsgesellschaft von landw. Genossenschaften des Auslandes betrug „ 1,265,629 Was den Verkehr mit den Arbeitsgenossenschaften be trifft, so sind hier die Konsumvereine bei der mißlichen Lage jener Genossenschaften wenigstens in Deutschland in der Regel gezwungen, sie mit Kapital zu unterstützen. Das Ende ist dann meist, daß die Konsumgenossenschaften diese Genossenschaften übernehmen, deren Hauptabnehmer und Kapitalstütze sie schon vorher waren. Letzten Endes werden sie dann Produktivabteilungen der Großeinkaufsgesell schaft. III. Der Güterbezug von konsumgenossenschaftlichen Einkaufszentralen. 1. Die Entstehung der konsumgenossenschaftlichen Einkaufszentralen im In- und Ausland. Die Hauptbedeutung unter den Lieferanten der Konsumvereine haben unzweifelhaft die Einkaufszentralen im Laufe der Zeit bekommen. „Konsumvereine — örtliche Eigenproduktion, Großein- 15 ) Vgl. S. 27. 16 ) Zusammengestellt nach den Angaben im Jahresbericht des Zentral verbandes für 1913 S. Iss.: Material zur Beurteilung der Frage des Waren bezugs der Konsumgenossenschaften von landwirtschaftlichen Verwertungs genossenschaften. Dorthin verweise ich auch wegen aller Einzelheiten.