27 des Anteils des produzierenden Anlagevermögens bei wechselnder Höhe der recht beträchtlichen Vorräte, jedoch überwiegt stets das Betriebsvermögen. Durchschnittlich besteht das produzierende Vermögen zu 37,0% aus produzierendem Anlagevermögen und 63,o 0 / 0 Betriebsvermögen einschließlich 37,8 °/ 0 Vorräte, wobei letztere von 1905 ab das produzierende Anlagevermögen übersteigen. Wertpapiere und Beteiligungen mit einem Anteil von 4,8 °/ 0 am Gesamtvermögen sind von untergeordneter Bedeutung. Die Abschreibungen betragen durchschnittlich 2,5 °/ 0 des Gesamtvermögens. XII. Holzindustrie. Tabelle 27. Zu den Gesellschaften der Holzindustrie gehören neben den Holzverarbeitungsfabriken eine Pinsel- und seit 1902 eine Bürstenfabrik. Die Anzahl der Gesellschaften beträgt im Jahre 1901 4 Gesellschaften, in den übrigen Jahren 5 Gesellschaften. Das eigene Kapital wächst im ganzen gleichmäßig im Verhältnis zum Aktienkapital; durch schnittlich beläuft es sich auf 114,8 °/ 0 des Aktienkapitals. Die Höhe des fremden Kapitals schwankt zwischen 38,8 und 58,6°/o des eigenen Kapitals; durchschnittlich beträgt es 48,2 °/ 0 , wovon 21,4% auf Obligationen und Hypotheken entfallen, die 24,6% des Aktienkapitals betragen. Das produzierende Vermögen setzt sich durchschnittlich zusammen aus 44,3 °/ 0 produzierendem Anlagevermögen und 55,7% Betriebsvermögen einschließlich 30,5% Vorräte. Abgesehen von kleinen Veränderungen bleiben diese Verhältnisse in den 10 Jahren konstant. Der geringe Anteil der Wertpapiere und Beteiligungen am Gesamtvermögen, durchschnittlich 3,1%, zeigt einige Schwankungen von untergeordneter Bedeutung. Die Abschreibungen belaufen sich auf .1,5% des Gesamtvermögens. XIII. Nahrungs- und Genußmittelindustrie. Die Aktiengesellschaften der Nahrungs- und Genußmittelindustrie wurden eingeteilt in 1. Getreidemühlen, 2. Zuckerfabriken und -raffinerien, 3. Brauereien und Mälzereien, 4. Spritfabriken, 5. Gesellschaften sonstiger Nahrungsmittelindustrien, 1. Getreidemühlen. Tabelle 28. Die Anzahl der Gesellschaften hält sich in den einzelnen Jahren zwischen 4 und 7 Gesellschaften. Das eigene Kapital, durchschnittlich 115,6% des Aktienkapitals, zeigt in den letzten 3 Jahren ein entschiedenes Anwachsen, so daß es im Jahre 1910 120,4% erreicht. Die Höhe des fremden Kapitals schwankt zwischen 34,3% im Jahre 1903 und 75,0% des eigenen Kapitals im Jahre 1910; im Durchschnitt beträgt es 53,6%, wovon auf Obligationen und Hypotheken, die sich auf 22,4% des Aktienkapitals belaufen, 19,3% entfallen. Das Gesamtvermögen wird so gut wie ganz vom produzierenden Vermögen in Anspruch genommen; nur durchschnittlich 0,7% entfallen auf Wertpapiere und Beteiligungen. Das produzierende Vermögen setzt sich durchschnittlich zusammen aus 42,0% produzierendem Anlagevermögen und aus 58,0% Betriebsvermögen, von denen 33,9% aus Vorräten bestehen. Die Höhe der Vorräte ist in den einzelnen Jahren sehr verschieden; am größten sind sie 1905 mit 42,6% und am niedrigsten 1907 mit 30,3% des produzierenden Vermögens. Die Abschreibungen betragen im Durchschnitt 1,5% des Gesamtvermögens. 2. Zuckerfabriken und -raffinerien. Tabelle 29. Die Anzahl der Gesellschaften der Zuckerindustrie beträgt in den ersten 6 Jahren 8, in den letzten 4 Jahren 10 Gesellschaften; sie umfassen neben den Rübenzuckerfabriken 2 Raffinerien und 1 Stärkezuckerfabrik. Die Rübenzuckerfabriken sind zum Teil mit landwirtschaftlichem Betrieb verbunden. Durchschnittlich ergibt sich ein eigenes Kapital von 120,9% des Aktienkapitals. In den ersten Jahren bleibt seine Höhe im ganzen stetig; sein Sinken im Jahre 1907 beruht auf dem 4