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Übereinstimmung,  mit  welcher  die  Mehrzahl
der  Beurteiler  das  ökonomische  Motiv  bei
diesem  Kriege  in  den  Vordergrund  rückt,  bedarf
einer  genaueren  Nachprüfung.  Wenn  in  Einen:
die  Reichsregierung  mit  dem  Wortführer  der
sozialdemokratischen  Fraktion  anläßlich  der
zweiten  Kricgstagung  des  deutschen  Reichstags
übereinstimmte,  so  war  es  in  dem  ürteil,  daß
dieser  Krieg  im  wirtschaftlichen  Wettbewerb  der
Völker  wurzele.  Nur  eine  Erklärung  gibt  es
für  das  Eingreifen  Großbritanniens  in  den
europäischen  Konflikt,  so  meinte  der  Herr-Reichskanzler:
  „Das  Londoner  Kabinett  ließ
diesen  Weltkrieg,  diesen  ungeheuerlichen  Weltkrieg ­
  kommen,  weil  ihm  diese  Gelegenheit
günstig  erschien,  mit  Hilfe  seiner  Ententegenossen ­
  den  Lebensnerv  seines  größten  europäischen ­
  Konkurrenten  auf  dem  Weltmarkt  zu  zerstören." ­
  ünd  der  Vertreter  der  Sozialdemokratie
stellte  in  deren  Auftrag  zweiinal  fest,  daß  ökonomische ­
  Interessengegensätze  die  tiefere  ürsache
des  Krieges  bilden.
Träfen  solche  Argumente  den  Kern  des  Problems, ­
  dann  hätte  England  rein  aus  ökonomischen ­
  Motiven,  kurz  gesagt  aus  Wirtschaftsneid
und  Goldgier  den  Weltkrieg  zu  der  Lohe  angefacht, ­
  die  soviel  menschliche  und  wirtschaftliche
Werte  nun  verzehrt;  und  Deutschlands  Krieg