wäre  ein  Wirtschaftskrieg,  in  seiner  Vorbereitung
wie  in  seiner  Durchführung  nun  auch  abhängig
zunächst  von  wirtschaftlichen  Gründen  und  Maßnahmen. ­
  Das  würde  zu  dem  Bilde  paffen,  das
wir  von  Englands  Krämergeist  und  Pennyweisheit ­
  uns  doch  mit  Recht  entwerfen;  es  würde
aber  auch  dem  orthodoxen  sozialistischen  Gedankengang ­
  zur  Stühe  dienen,  nach  welchem
stets  die  ökonomische  Entwicklung  den  Unterbau
alles  Geschehens  ausmacht.  Ist  dem  in  Wahrheit ­
  so,  sind  ökonomische  Gegensätze  und  Interessen ­
  wirklich  das  primäre  Element  in  dem  politischen ­
  Geschehen,  die  Anstifter  und  Leiter  dieses
Weltkriegs?
Eine  Antwort  darauf  soll  die  kurze  Skizze
geben,  deren  Abdruck  hier  erfolgt.  Sie  entstammt ­
  einem  Vortrag  in  der  Aula  der  Braunschweiger ­
  Hochschule.  Daß  sie,  obwohl  vor  dem
Eintritt  Italiens  in  den  Krieg  entstanden,  hier
unverändert  erscheinen  kann,  bestärkt  mich  in
der  Aberzeugung,  mit  meiner  Beweisführung
das  Richtige  zu  treffen.  Manche  Härten  im
Ausdruck,  deren  Beseitigung  nicht  mehr  möglich ­
  war,  werden  dem  Zeitmangel  des  Verfassers ­
  vielleicht  als  Kriegsfolge  zugute  gehalten.
Das  Problem  Macht  und  Wirtschaft,
welches  hier  an  einem  Hauptbeispiel  behandelt