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zunächst  in  allen  Ländern  den  möglichen  Gewinn.
Kriegslieferungen  jederArt  mögen  sich  lohnen,  im
ganzen  überwiegt  doch  der  entgangene  Prosit
und  die  Vernichtung  volkswirtschaftlicher  Werte
durch  den  Feind.  Die  Gleichung:  Krieg  und
Wirtschaft,  geht  rein  zahlenmäßig  nicht  aus.
Weniger  denn  je  sind  in  der  neuzeitlichen  Volksund
  Weltwirtschaft  Kriege  gleich  Beutezügen,
von  denen  der  Eroberer  mit  seinem  Raub  um
so  viel  reicher  heimkehrt.  Wohl  hatten  diejenigen ­
  recht,  die  vor  der  drohenden  Katastrophe
der  Weltwirtschaft  in  einem  Weltkriege  warnten;
unrecht  hatten  sie,  insofern  sie  eine  abschreckende
Wirkung  ihrer  Warnungen  erwarteten.  Denn
wie?  Ist  nicht  der  Krieg  immer  nur  Durchgang ­
  in  neue  Lebensformen,  ein  Wecker  und
Ertöter  nationaler  Kräfte?  Wird  er  doch  um
der  Zukunft  willen  geführt,  die  jedes  Volk
schöner  und  reicher  von  einem  Sieg  erhofft;
gilt  es  doch,  nationale  Opferwilligkeit  zu  üben,
die  aus  der  Tiefe  nationalen  Glaubens  dringt
und  jedes  Gut  der  Gegenwart  den:  Vaterlande
darbringt.
So  finden  denn  die  wirtschaftlichen  Übel,  die
militärischen  Notwendigkeiten  und  die  politischen
Absichten  der  neuzeitlichen  Kriegführung  ihre
gemeinsame  Wurzel  in  dem  erstarkten  Nationalbewußtsein ­
  unserer  Zeit,  das  jeden  Kampf  zur