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streitet  wider  eine  doppelte  Abermacht  von
Europäern,  wider  eine  fünffache  Menschenzahl
im  ganzen.  Wir  brauchen  dabei  nicht  in  unserem
militärischen  Vermögen  eine  Spezialität  zu
sehen;  nicht  jenem  Irrwahn  uns  hinzugeben,
daß  solche  militärische  Tugend  mit  politischer
Kraftentwicklung  nichts  zu  schaffen  habe.  Derartige ­
  Zeiten  schreiben  —  sit  venia  verbo  —
nicht  Regimentsgeschichten,  sondern  Weltgeschichte. ­
  Richt  als  Händler  oder  Helden,  um
keinen  vereinzelten  Teil  unserer  Existenz,  sondern
um  des  Ganzen  willen,  als  Staat  und  als  Nation
erbringen  wir  den  Machterweis  des  Krieges.
Wären  wir  als  europäische  Macht  mit  unserer
Amwelt  beschränkt  auf  den  Europa  genannten
Teil  der  Welt,  uns  könnte  vielleicht  bange
werden  vor  der  politischen  Abergewalt,  die  aus
dem  Gesamtwachstum  des  deutschen  Volkes  mit
innerer  Notwendigkeit  entkeimt.  Jedoch,  weit
über  den  Bereich  der  alten  Welt  hinaus  erstreckt
sich  der  Kriegsschauplatz  zu  Land  und  zur  See.
Von  unseren  ebenbürtigen  Gegnern  weitet  ein
jeder  seinen  unmittelbaren  Machtbereich:  Frankreich ­
  zum  Niger,  Rußland  zum  Amur  hin,  England ­
  über  die  Meere.  Deutschland  allein  wäre
mit  seinem  Bruderstaat  Österreich  feindlichem
Druck  von  allen  Seiten  ausgesetzt,  wenn  ihnen
nicht  nun  die  Türkei  zu  Hilfe  käme.  In  dieser