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Eroberung  der  Erde,  häuften  Zahl  auf  Zahl,
bis  daß  wir  selber  an  die  Realität  einer
solchen  rein  wirtschaftlichen  „Realpolitik"  glauben
lernten.
Doch  selbst  in  solchem,  politisch  harmlosen
Bestreben  stießen  wir  an  und  wurden  wir  gestört.
Nicht  einmal  die  „nur  wirtschaftlichen  Interessen"
durften  wir  pflegen;  in  China,  Persien,  Marokko
vertrat  die  Mißgunst  uns  den  Weg.  Politisch
waren  wir  durch  Bismarck  „saturiert"  und
stellten  unseren  Blick  auf  keine  höheren  Ziele
ein,  als  Ausbau  und  Bewahrung  des  Reichsgebiets ­
  und  seiner  Kolonien  sie  boten.  Was  wir
verlangten,  war  „die  wirtschaftliche  Gleichberechtigung", ­
  die  „offene  Tür",  ein  „Platz  an
der  Sonne"  unserem  ökonomischen  Wettbewerb.
Dies  brauchten  wir  unmittelbar  zum  Leben,
wollten  wir  nicht  an  unserer  Volkszahl  und
Produktivität  ersticken.  Vergeblich  unsere  Bescheidenheit. ­
  Denn  eben  die  politische  Problemstellung ­
  des  20.  Jahrhunderts  widerspricht  einer
solchen  Selbstbeschränkung  aus  das  eine  oder  das
andere  Gebiet  der  nationalen  Expansion.  Die
zunehmende  Bewußtheit  des  nationalen  Volksempfindens
  umfaßt  in  jedem  der  Imperien,  die
uns  umgeben,  das  ökonomische  Leben  mit.
Wenn  auch  keineswegs  die  Formen  und  Äußerungen ­
  feststehen,  so  werden  die  Verbindungen