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zwischen  Weltwirtschaft  und  Weltpolitik  doch
überall  auf  ihren  nationalen  Gehalt  hin  untersucht. ­
  Wer  da  auf  ökonomische  Expansion  allein
das  Augenmerk  richtet,  verliert  leicht  den  Maßstab ­
  für  die  politische  Bedingtheit  alles  wirtschaftlichen ­
  Fortschritts  auf  der  Welt.  Deutschland ­
  litt  politisch  an  ausgesprochener  Appetitlosigkeit. ­
  Wie  es  nun  wohl  solchen  Kranken  geht,
erschien  schließlich  dieser  Zustand  als  der  natürliche, ­
  der  gesunde  politische  Appetit  der  anderen
dagegen  ais  etwas  Anverständliches,  als  ein
Ausdruck  roher  Lebenskraft.  Die  appetitbegabten
Nationen  wiederum  sahen  in  Deutschlands  weltpolitischer ­
  Abstinenz  und  weltwirtschaftlicher  Expansionslust ­
  einen  ungelösten  Gegensatz,  sie
glaubten  uns  einfach  eine  derart  „harmlose"
Gesinnung  nicht,  erklärten  sie  für  Selbsttäuschung
oder  für  Heuchelei.  Der  Weltkrieg  soll  Deutschlands ­
  Politik  und  Deutschlands  Wirtschaft  demütigen. ­

Wollen  wir  demgegenüber  wirklich  an  der
Einbildung  festhalten,  wir  hätten  nur  wirtschaftliche ­
  Ziele  in  der  Politik  und  Englands  Feindschaft, ­
  ja  der  allgemeine  Kampf  entspringe
letzten  Endes  wirtschaftlichen  Gegensätzen?  Wir
brauchen  auf  solchen  politischen  Kleinmut  nur
mit  der  Gegenfrage  zu  antworten:  Waren  denn
die  treibenden  Kräfte  unseres  Wirtschaftslebens