überhaupt  andere  als  diejenigen,  welche  in  der
Tiefe  unseres  nationalen  Daseins  ruhen  und  alle
seine  Regungen  gleichmäßig  beseelen?  Waren
die  deutsche  Technik,  der  deutsche  Unternehmergeist,
  die  Umsicht  und  Pflichttreue  der  Angestellten, ­
  waren  Fleiß  und  Disziplin  der
deutschen  Arbeiter  etwa  Tugenden,  die  nur  am
Zeichentisch  und  im  Kontor  oder  im  Werkraum
galten?  Die  Menschen,  denen  wir  den  wirtschaftlichen ­
  Fortschritt  danken,  sind  dieselben,
die  in  Vereinen  und  Verbänden  ihre  sozialen
Interessen  mustergültig  wahrten;  es  sind  die
gleichen,  auf  deren  Schultern  mit  das  Gebäude
unserer  Kultur  und  Zivilisation  beruhte.  Ihr
Wesen,  ihre  Tätigkeit,  soviel  davon  auch  spezialisiert ­
  war,  so  tief  auch  die  sozialen  Gegensätze
schienen,  das  war  dem  Grunde  und  der  Wurzel
nach  doch  einer  Gattung,  eines  Glaubens  mit
dem  übrigen  Ganzen  der  Nation.
Gleichwie  dem  Ausland  gegenüber  wir  in
jedem  Fremden  ein  Abbild  seines  Volkes  sehen,
so  fließen  für  uns  selbst  die  inneren  Trennungen
in  eins,  sobald  wir  unser  Volk  im  Kriegsspiegel
beschauen.  Dem  schärferen  Auge  kehrten  schon
angesichts  der  friedlichen  Durchorganisierung
unserer  Volkskraft  überall  dieselben  Linien  wieder, ­
  im  Kartell  wie  in  Gewerkschaft  und  Genossenschaft, ­
  in  privaten  und  öffentlichen  Unternehmen,