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wollten,  daß  dieser  Krieg  für  uns  wie  für
die  Gegner  vor  allem  anderen  ein  politischer
Krieg  ist.
Wenn  irgend  das  politische  Geschehen  mit
seinen  wechselnden,  oft  verschwimmenden  Übergängen ­
  von  Krieg  und  Frieden  den  Machtgehalt
der  Völker  ausprägt  in  Sieg  und  Niederlage,
Aufstieg  und  Niedergang,  dann  doch  in  diesem
größten  aller  Kriege.  Wenn  je  die  Macht  das
Wesentliche  und  Bestimmende  des  Staatenlebens
und  des  Völkertodes  war,  dann  doch  in  diesem
Weltschauspiel  voll  nie  gesehener  Tragik,  unerhörtem ­
  Heroismus.  Wenn  jemals  eine  Zeit
die  Fülle  der  Ereignisse  in  ihrem  Schoße  barg
und  weit  über  die  Grenzen  des  Kriegszustandes
sich  fortwirkte,  dann  doch  die  unsere.  Die  Lebenskraft ­
  des  Baumes  bietet  dem  Sturme  Trotz,
der  Zweige  und  Blüten  des  nationalen  Lebens
brechen  darf,  wenn  nur  der  Stamm  erhalten
bleibt  und  mit  ihm  die  Gewähr  fortzeugender
Verjüngung.  Auch  den  entlaubten  Stamm
halten  und  tragen  seine  Wurzeln  hinüber  in  die
mildere  Zukunft;  daß  nur  ihr  Geäder  weit  und
tief  genug  verwurzelt  sei,  daß  nur  genügend
Quellen  den  Boden  speisten,  der  es  nährte.
So  trägt  die  Macht  den  Lebensinhalt  und  die
Zukunft  eines  Volkes  durch  alle  Fährnisse  des
Staatenschicksals;  aus  welchem  Boden  und  aus