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welchen  Quellen  immer  vordem  sie  genährt
ward,  stets  mutz  ihr  gegenwärtiges  Vermögen
der  Gegenmacht  der  Feinde  und  dem  Schutzbedürfnis
  ihrer  Pfleglinge  entsprechen;  und  nur
die  tätige  Einheit  dieses  Machtgedankens,  so
vielfach  wieder  seine  Wurzeln  sein  mögen,
sichert  dem  Ganzen  der  Nation  den  Fortbestand
und  eine  Zukunft.

Ein  solcher  Glaube  an  den  geschichtlichen
Beruf  der  Macht  setzt  nicht  zum  Fetisch  die
Gewalt,  er  ruft  um  Hilfe  keine  wesenlosen
Schemen  an,  er  kniet  auch  nicht  vor  wirtschaftlichen ­
  Götzen.  Die  metzbaren  Gütermengen
eines  oder  weniger  Wirtschaftsjahre  sind  nicht
der  Matzstab  eines  Kampfes,  der  um  das  Ganze
und  die  Zukunft  unseres  Volkes  geht.  Arithmetisch ­
  betrachtet,  wir  sahen  es  bereits,  erscheint
der  Krieg  als  eine  Subtraktion  von  allen  ökonomischen ­
  Werten  des  Augenblicks  und  ergibt  keine
sinnvolle  Auslösung;  erst  wenn  wir  in  Betracht
ziehen,  daß  die  Staaten  und  die  Völker  lebendige
Organismen  sind,  daß  Krieg  und  Friede  Manifestationen ­
  ihres  Lebens  darstellen,  erhalten  wir
auch  ökonomisch  den  Sinn  des  Kämpfens.  Die
Lebenskraft  des  deutschen  Volkes  selbst  ergab
den  Weltkrieg,  den  Zusammenstoß  der  Mächte;