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Großen  deckte,  dann  waren  das  eben
wieder  politische  Vorwände  für  eine  politische
Sache.
Schon  diese  wenigen  Worte,  welche  keineswegs ­
  die  überaus  so  beliebte  „Schuldfrage"  des
Weltkriegs  lösen  wollen,  zeigen  eines  mit  voller
Deutlichkeit:  Wirtschaftliche  Vorteile  können  so
wenig  wie  irgend  ein  Kolonialerwerb  dem
inneren  Sinne  des  großen  Kampfes  gerecht
werden.  Nicht  um  den  Kongo,  nicht  um  die
Erzfelder  Französisch-Lothringens,  nicht  um  den
Industriebezirk  von  Russisch-Polen  wird  dieser
Krieg  geführt.  Das  mögen  sehr  annehmbare
Nebengaben  sein  beim  Friedensschluß;  so  lange
aber  die  aggressiven  Pläne  unserer  großen  Nachbarn ­
  von  uns  in  ihrem  politisch-militärischen
eigentlichen  Kern  unangetastet  bleiben,  so  lange
schützt  keine  Kulturgemeinschaft,  kein  wirtschaftlicher ­
  und  kein  kolonialer  Zuwachs  uns  irgendwie ­
  vor  ihrem  Wiederaufleben.
Denen,  welche  „die  Motive  des  Weltkriegs"
drei  Monate  nach  seinem  Ausbruch  mit  aktenmäßiger ­
  Treue  darzustellen  unternehmen,  fei
hier  noch  ein  Hinweis  auf  die  andere  Hemisphäre
dargebracht.  Wir  sehen  Japan  eine  Art  ostasiatischer
  Monroe-Doktrin  begründen,  die  zwar
wirtschaftliche  Zukunstswerte  die  Fülle  verheißt,
iedoch  in  Japans  gegenwärtiger  Volks-  und