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hätte?)  England  seinerseits  wendet  uns  gegenüber ­
  durchaus  die  gleichen  Mittel  an,  mit  denen
es  einst  Frankreich  zu  Boden  geschlagen  bat;  die
Ziele  und  die  Wege  seiner  Politik  sind  1914  nicht
anders  geartet  als  1793.  Grundsätzlich  darf  man
sagen:  Ein  Machtkampf,  der  sich  politisch  auf  der
reinen  Defensive  hält,  wird  auch  im  besten  Falle
politisch  negativ  auslaufen;  führt  er  aber  militärisch ­
  nicht  einmal  zum  vollen  Niederbruch  des
Gegners,  dann  wird  er  politisch  sogar  einen
Rückschritt  gegenüber  dem  früheren  Zustande
bringen.
Nach  dieseni  ihrem  Eigeninteresse,  wie  sie  es
erkennen,  richtet  sich  das  Verhalten  der  Kriegführenden ­
  ferner  in  ihrer  Beziehung  zu  den
neutralen  Staaten.  Es  kann  geraten  scheinen,
ihnen  gegenüber  die  Worte  anders  zu  setzen  als
die  Taten,  das  äußerste  Beispiel  dafür  bietet
die  Proklamation  der  Engländer  vor  und  ihr
freundschaftliches  Verhalten  nach  dem  Bombardement ­
  von  Kopenhagen  1897.  Aber  auch
wo  der  staatliche  Eigennutz  nicht  zu  derart  üblen

*)  Bekanntlich  nannte  Napoleon  !.  Antwerpen
eine  gegen  das  Lerz  Englands  gerichtete  Pistole  und
sagte  von  den  Verhandlungen  im  März  1814,  die  seinem
Sturz  vorangingen:  „Lätte  man  mir  Antwerpen  gelassen, ­
  so  wäre  der  Friedensschluß  zustandegekommen."
(zit.  bei  Peez-Dehn,  Englands  Vorherrschaft,  1412.)