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Schon  Napoleon  I.  vertrat  ja  aus  seine  Weise  das
gemeinschaftliche  Erundinteresse  des  europäischen
Kontinents  gegen  Englands  See-  und  Handelsherrschaft. ­
  Daß  die  „öffentliche  Meinung"
Europas  ihm  die  Rolle  des  Beschützers  überwiegend ­
  zuerkannte,  das  beweist  die  deutsche
Literatur  von  1799  bis  tief  in  die  Rheinbundszeit ­
  hinein.  Wir  Deutschen  1914  haben  auf
ein  derart  folgsames  Auditorium  nicht  mehr  zu
hoffen;  allein  der  Türke,  der  Napoleon  mißtraute, ­
  traut  1914  uns,  weil  sein  politisches
Interesse  mit  dem  unseren  Hand  in  Hand  geht.
Gewiß  bleibt  es  grundsätzlich  zutreffend,  wenn
beispielsweise  in  einer  Erwiderung  an  Sir  Grey
halbamtlich  gesagt  wird:  Deutschland  „kämpft
auch  um  ein  ideales  Ziel  im  Interesse  der  ganzen
Welt;  es  kämpft  um  die  Freiheit  der  Meere,  es
kämpft  um  die  Befreiung  aller  Völker,  insbesondere ­
  aber  auch  der  kleinen  und  schwachen
Staaten,  von  der  Gewaltherrschaft  der  englischen
Flotte".  Gewiß.  Beinahe  die  gleichen  Worte  gebraucht ­
  Napoleon  I.  vielfach,  weil  ihm  und  uns
insoweit  die  Ausgabe  gemeinsam  war.  Jedoch
nach  dem  Gesagten  hat  diese  ideale  Auffassung ­
  in  unserem  Interesse  1914  keine  politische ­
  Durchschlagskraft;  im  napoleonischen
Interesse  freilich  haben  solche  Worte  Wirkung
ausgeübt  —  bis  zu  dem  Augenblick,  in  dem