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und  dabei  ausschließlich  aus  seiten  Englands
gegen  Deutschland  das  ökonomische  Motiv  den
'Ausschlag  gegeben  habe.  Doch  wäre  eine  derartige ­
  Ausnahme  von  der  geschichtlichen  Erfahrung ­
  und  ein  Abweichen  von  den  Grundrichtungen
  der  wirtschaftlichen  Gegenwart  immerhin ­
  möglich  und  denkbar.  Denn  der  Ablauf
politisch-wirtschaftlicher  Ereignisse  gehorcht  ja
keinerlei  Naturgesetzen;  auch  die  ökonomischen
Regelmäßigkeiten  unterliegen  dem  gestaltenden
Zugriff  der  gesellschaftlichen  Faktoren  —nirgends
stärker  sogar  als  vom  Staate  aus  und  im  Kriege.
Spricht,  so  frage  ich  ein  letztes  Mal,  eine  zwingende ­
  oder  wahrscheinliche  Vermutung  dafür,
daß  in  unserem  Fall  Hoffnung  auf  wirtschaftlichen ­
  Gewinn  und  Furcht  vor  ökonomischem
Verlust  der  Moloch  sind,  dem  unser  Blut  fließt?
Ein  letztes  Mal  gebe  ich  zu:  dergleichen  spielt
wohl  mit,  jedoch  den  Sitz  des  Konflikts  treffen
wir  damit  nicht.  Wie  nahe  wir  den  britischen
Inseln  in  unserer  gewerblichen  und  kommerziellen ­
  Entfaltung  gekommen,  wie  stark  der
Anreiz  zur  Eifersucht  damit  geworden  war,
dafür  nur  einige  sprechende  Belege.  Deutschlands ­
  Ausfuhr  im  ganzen  hatte  1914  den  britischen ­
  Export  beinahe  erreicht;  in  der  Einfuhr
bezogen  wir  aus  Europa  wenigstens  mehr  Güter
als  die  Briten.  Wie  man  berechnet  hat,  war